BAARERMATT: Ein Quartier verlangt nach einem Zebrastreifen

Weil auf der Strasse ein paar Striche fehlen, fühlen sich die Anwohner unsicher. Für die Stadt sind sie weder verhältnis- noch zweckmässig.

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Frank Schneidt, Anna Lustenberger und Helena Geel (v.r.) kleben auf der Göblistrasse einen Fussgängerstreifen hin. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Frank Schneidt, Anna Lustenberger und Helena Geel (v.r.) kleben auf der Göblistrasse einen Fussgängerstreifen hin. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Die Quartierbewohner des Baarermatt-strasse-Quartiers Zug/Baar haben sich am letzten Sonntag für einen respektvollen Umgang aller Verkehrsteilnehmer miteinander engagiert. Sie klebten auf der Göblistrasse, Kreuzung Fussgänger- und Veloweg, vorübergehend einen Fussgängerstreifen hin.

Die Organisatoren der kurzen Aktion möchten damit auf Missstände aufmerksam machen. So werde zum Beispiel Tempo 50 oft nicht eingehalten und gehende sowie Velo fahrende Personen haben keinen Vortritt beim Überqueren der Strasse.

Nun fordern die Anwohner auch die Ausweitung von Tempo 30. Doch der städtische Verkehrsplaner Stefan Juch schrieb an den Quartierverein, eine Tempo-30-Zone müsse zweck- und verhältnismässig sein. «Dieser Nachweis ist im Falle der Göblistrasse schwierig zu erbringen.» In den nächsten Jahren könnte sich die Situation aber ändern, stellt Juch in Aussicht.

Freddy Trütsch

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Zuger Zeitung.