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Die vielen Gäste sprengen Rekorde in den Zuger Badis

Das konstant heisse Wetter lockte in den letzten Tagen viele ans Wasser. Vom grossen Ansturm können vor allem die Badis profitieren, wobei die Mitarbeiter zum Teil unter der Hitze leiden.
Janis Büchel
Der Sprungturm in der Badi Seeliken musste inzwischen aufgrund des (zu) tiefen Wasserspiegels gesperrt werden. (Bild: Maria Schmid (Zug, 12. Juli 2018))

Der Sprungturm in der Badi Seeliken musste inzwischen aufgrund des (zu) tiefen Wasserspiegels gesperrt werden. (Bild: Maria Schmid (Zug, 12. Juli 2018))

Bei den momentan enorm hohen Temperaturen kommt eine Abkühlung nur recht. Darum flüchten viele an den See oder ins Schwimmbad, um sich im – im Vergleich zur Lufttemperatur – kühlen Wasser zu erfrischen. Dies bereitet vor allem den Zuger Badis grosse Freude, wie eine Umfrage zeigt.

Das eher kleine Schwimmbad in Rotkreuz ist in letzter Zeit mit etwa 500 Gästen pro Tag sehr gut besucht und manchmal sogar fast schon überfüllt, berichtet Nina Torrow, stellvertretende Bademeisterin. Auch im Strandbad Lido in Unterägeri strömen an heissen Tagen nahezu 1000 Besucher in die Badi. Sogar von anderen Kantonen kommen Gäste. «Es sieht ganz nach einem Rekordjahr aus», sagt Erwin Blattmann, Betriebsleiter im Strandbad Lido.

Auch im Strandbad Hünenberg und in der Zuger Badi Seeliken könnten die Besucherzahlen den Rahmen der letzten Jahre sprengen, wie die Verantwortlichen vermuten. «Aussergewöhnlicher ist, dass im Juli während der Ferien dieses Jahr mehr Leute in die Badi gekommen sind als in anderen Jahren. Es fällt aber auch auf, dass die Leute bei diesen hohen Temperaturen weniger essen, dafür umso mehr trinken», meint Barbara Gilardoni, Leiterin des Bistros in der Seeliken. Das stellt auch Jenny Emmenegger fest, die das Bistro in Rotkreuz leitet. «Neben Mineralwasser sind unter anderem Cola und Red Bull sehr gefragt, um wieder neue Energie zu tanken.»

Bisher lediglich Schürfungen und Wespenstiche

Trotz der ungewöhnlich vielen Besucher gibt es in den meisten Badis nicht mehr Unfälle als in anderen Jahren. «Wir können Holz anfassen, dass dieses Jahr im Strandbad Lido noch nichts passiert ist», sagt Erwin Blattmann. Auch in anderen Badis ist bis auf die üblichen kleinen Verletzungen wie Schürfungen und Wespenstiche noch kein ernster Unfall passiert.

Auf die Sicherheit der Gäste wird aber höchste Priorität gesetzt. So musste zum Beispiel in der Seeliken und im Strandbad Hünenberg der Sprungturm zum Teil gesperrt werden. Grund dafür ist der durch den ausgefallenen Regen und die grosse Hitze verursachte tiefe Wasserspiegel. Laut Ella Vogt, Pächterin des Strandbads Hünenberg, ist eine Tiefe von mindestens 4 Metern nötig. Im Schwimmbad Rotkreuz werden, um den hohen Besucherzahlen gerecht zu werden, zurzeit mehr Bademeister eingesetzt.

Die hohen Temperaturen verursachen aber auch andere Schwierigkeiten. Vor allem das Personal hat mit der bisweilen unerträglichen Hitze zu kämpfen. «Bei unserem Grillstand wurden 60 Grad gemessen, eine harte Arbeit für unseren Grillmeister», berichtet Barbara Gilardoni. Sie arbeitet am Tag etwa 14 Stunden in der Badi Seeliken. Auch Ella Vogt hat das Bistro im Strandbad Hünenberg von 9 Uhr bis 21.30 Uhr geöffnet. «Ich bin meinen Mitarbeitern dankbar, dass sie trotz der grossen Hitze super Arbeit leisten», meint sie.

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