Bagger reissen den Baarer «Falken» ein

In Baar legt die Jego AG im Dreieck Marktgasse/Falkenweg jetzt Hand an. Das zu entsorgende Material hat ein immenses Volumen.

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An der Marktgasse in Baar sind die Bagger aufgefahren. Im Bild der Abbruch des Restaurants Falken und der anderen Häuser. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)

An der Marktgasse in Baar sind die Bagger aufgefahren. Im Bild der Abbruch des Restaurants Falken und der anderen Häuser. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)

Die Gemeinde Baar ist um eine Grossbaustelle reicher. Der Hünenberger Totalunternehmer Jego hat Anfang Januar entlang der Westseite der Marktgasse eine lange Baustellenabschrankung aufgestellt. Nun haben die eigentlichen Abrissarbeiten begonnen.Zwei Bagger der Küssnachter Firma Christen tragen die 13 alten Häuser ab, welche durch sechs viergeschossige Baukörper ersetzt werden, mit den die Marktgasse ein markant anderes Aussehen erhalten wird.

Um schnell Platz für die Bauinstallationen zu schaffen, haben die Abbruchspezialisten zuerst ein kleineres Haus am Falkenweg dem Erdboden gleichgemacht. Gegenwärtig wird das neben dem ehemaligen Restaurant Falken stehende geschindelte Haus abgetragen. Diesen Vorgang dürften zahlreiche Nachtschwärmer aus dem Kanton mit Wehmut zur Kenntnis nehmen. Die in diesem Haus beheimatete Falken-Bar war für viele, welche die Nacht zum Tag gemacht haben, ein beliebter Treffpunkt.

Abriss vom Falkenweg her

Um die Durchfahrt durch die für Baar wichtige Marktgasse nicht zu erschweren, werden die Gebäude vom Falkenweg her niedergerissen. Laut Mauro Bonani, Mitglied der Jego-Geschäftsleitung, beträgt das Bauschutt-Volumen rund 25 000 Kubikmeter. Dies entspricht einer ebenso grossen Zahl von Würfeln mit einer Kantenlänge von einem Meter.

«Anfang März sollten die Abbrucharbeiten beendet sein», sagt Mauro Bonani zum Zeitplan. Ist alles Alte abtransportiert, werden sogleich im Abstand von 2,5 Metern Stahlträger in grosse Bohrlöcher versenkt.

Die im Dreieck Marktgasse/Falkenweg stehenden 45 Wohnungen, Büroräume und Ladenlokale sollen im Jahre 2014 bezogen werden können.

Marco Morosoli

<em>Den ausführlichen Artikel zu diesem Thema lesen Sie am Samstag in der &laquo;Neuen Zuger Zeitung&raquo; oder im E-Paper. </em>