BAHNERÖFFNUNG: Zugerberg: Die letzten Meter sind eine Hürde

Zwar wurde die Zugerbergbahn behindertengerecht saniert. Aber auf den Zuger Hausberg gelangt man weiterhin nicht stufenlos.

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Die neu eröffnete Zugerbergbahn begeistert die Rollstuhlfahrer. Doch oben, nach der Fahrt, warten Hindernisse. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Die neu eröffnete Zugerbergbahn begeistert die Rollstuhlfahrer. Doch oben, nach der Fahrt, warten Hindernisse. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Rollstuhlfahrer finden sie toll, die neu eröffnete Zugerberg-Bahn (ZBB). Schliesslich ist sie wegen der Bestimmungen des Behindertengleichstellungsgesetzes an ihre Bedürfnisse angepasst worden.

Umso grösser die Enttäuschung, dass für sie der Hausberg wohl näher gerückt ist, das letzte Wegstück zum Gipfel aber nicht erschlossen ist. «Wir Rollstuhlfahrer hätten es wirklich geschätzt, auch die letzten Höhenmeter zum Montana selbstständig zurücklegen zu können», schreibt etwa Peter Klotz aus Cham in seinem Leserbrief.

Hans Christen, ZBB-VR-Präsident, erkärt: «Wir haben geprüft, ob ein Treppenlift die Lösung ist.» Ein solcher könne aber im Freien nicht erstellt werden. Eine andere Lösung könnte der Zugang zur Bergstation über das Gelände Montana sein. Christen: «Ein Babauungsplan ist in Bearbeitung.» Allerdings sei dies erst eine Vision.

Chantal Desbiolles

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Zuger Zeitung.