BAHNHOF: Das graue Loch soll verschwinden

1,15 Millionen stecken die SBB in den unattraktiven Durchgang beim Bahnhof Zug. Ein Fragezeichen bleibt zurzeit noch bestehen.

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Die Bahnhofunterführung Nord in Zug. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Die Bahnhofunterführung Nord in Zug. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Wer kennt sie nicht, die graue Passage zwischen Gubelstrasse und der Hauptunterführung im Bahnhof Zug? Tausende Pendler queren sie täglich, um von den Gleisen zum Glashof hin oder gegen den Kreisel in die Stadt zu gelangen.

Das unattraktive Dasein soll sich ändern, finden die SBB und haben geplant, die Personenunterführung Nord komplett zu sanieren. «Es ist eine der steten und fortlaufenden Investitionen in einen kundenfreundlichen, zeitgemässen Bahnhof Zug», sagt Pressesprecher Roman Marti. Ziel der Neugestaltung sei eine hellere Unterführung. Noch offen ist, was die Bauherrin mit «Ausbau eines Take-aways» meint, wie sie das in den Baugesuchsakten schreibt – denn ein solches sucht man heute in der Unterführung Nord vergeblich.

Für die Sanierung haben die SBB insgesamt 1,15 Millionen Franken vorgesehen. Die Arbeiten sollen noch in diesem Monat beginnen und im Dezember abgeschlossen sein.

Chantal Desbiolles

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Zuger Zeitung.