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BAHNHOF: Neues Leben für ehemalige Post in der Stadt Zug

Seit über einem Jahr sind die Räume des ehemaligen Postschalters an der Alpenstrasse in der Stadt Zug verwaist. Nun will der Gelbe Riese die Räume umbauen und dann vermieten.
Zoe Gwerder
Die Räumlichkeiten der ehemaligen Post an der Alpenstrasse in Zug sollen umgebaut werden. (Bild: Stefan Kaiser (20. Februar 2017))

Die Räumlichkeiten der ehemaligen Post an der Alpenstrasse in Zug sollen umgebaut werden. (Bild: Stefan Kaiser (20. Februar 2017))

Zoe Gwerder

zoe.gwerder@zugerzeitung.ch

Sie wurden schon seit Monaten nicht mehr benutzt: die Postschalter, an denen bis im Herbst 2015 noch Kunden bedient wurden. Trotzdem stehen sie noch immer dort, verwaist und ohne Funktion. Nun soll sich das ändern: Sie sollen herausgerissen werden, denn die Räume werden umgebaut. Ein entsprechendes Baugesuch der Post Immobilien AG liegt derzeit bei der Stadt Zug auf.

Wo einst die Post war, sollen zwei neue Mieter einziehen. Der eine ist das Radiologiezentrum Zug. Es hat seine Räumlichkeiten bereits im selben Gebäude und wird diese um rund 140 Quadratmeter erweitern. In den restlichen rund 330 Quadratmetern wird die Firma Arzthaus.ch einziehen, wie Post-Sprecherin Nathalie Dérobert auf Anfrage bekannt gibt. Das Unternehmen bietet ärztliche Betreuung in verschiedensten Sparten, wie dessen Homepage zu entnehmen ist. Es betreibt bisher vier Standorte: zwei in Zürich, einen in Aarau und einen in St. Gallen. Wie das Angebot in Zug aussehen wird, war nicht zu erfahren.

Ein Überbleibsel bleibt bestehen

Der Umbau der Post soll bis im Sommer dieses Jahres abgeschlossen sein, wie Dérobert erklärt. «Allerdings können wir nicht sagen, wann die Mieter ihren eigenen Umbau beenden.» Denn ein Grossteil des Umbaus werde von den Mietern selber gemacht.

Pläne für ehemalige Hauptpost

Doch auch an der Fassade wird es Veränderungen geben. Wie aus den Plänen hervorgeht, gibt es in der bisher geschlossenen Fassade diverse neue Fenster. Zudem wird der Unterstand vor den Postfächern beim Perron 4 abgerissen, wo ebenfalls Fenster und eine Tür geplant sind. Das einzige Überbleibsel der Post wird der Postomat sein. Gemäss den Plänen soll dieser bestehen bleiben.

Nun soll also wieder Leben einziehen in die ehemaligen Räume der Post am Bahnhof. Diese schloss im Herbst 2015. Seither standen die fast 500 Quadratmeter leer. Grund dafür sei, dass man sich neben den Baubehörden auch mit der Stockwerkeigentümer-Gemeinschaft habe einigen müssen, so Dérobert. Und auch die SBB sind involviert, wie aus dem Baugesuch hervorgeht. Grund sind die Bau- und Abrissarbeiten auf der Seite, wo der Bau an die Perrons grenzt.

In der Stadt Zug war die Post-Landschaft im November 2015 neu organisiert worden. Die Filialen an der Baarerstrasse, an der Alpenstrasse beim Bahnhof und die Hauptpost am Postplatz wurden geschlossen. Seither ist die Hauptpost im Laubenhof untergebracht. Einzig im Hertizentrum gibt es noch eine Filiale, und vorübergehend auch noch eine in der ehemaligen Hauptpost, weil dort noch kein Partner für eine Agentur gefunden wurde. Letztere wird womöglich auch bald schliessen. Wie die Post auf Anfrage mitteilt, bestehen Pläne für das Gebäude der alten Hauptpost am Postplatz. «Zum aktuellen Zeitpunkt können wir jedoch nichts dazu sagen», so Dérobert.

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