BAHNHOFSTEG: Abdrücke trüben den glänzenden Eindruck

Der neue Pavillon am Zugersee hat bereits einen eigenwilligen Touch. Für die Ewigkeit hinterlässt hier aber keiner Spuren.

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Mit dem Glanz werden auch die Spuren verschwinden: Der neue Pavillon am Zuger Seeufer. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Mit dem Glanz werden auch die Spuren verschwinden: Der neue Pavillon am Zuger Seeufer. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Seit einer Woche ist die Stadt Zug um ein Gebäude reicher: Es geht um den goldigen Pavillon beim Schiffsteg «Zug Bahnhofsteg».

Die Sonne hat in den vergangenen Tagen die Zuger aus ihren Häusern gelockt und den neuen Pavillon glänzen lassen. Wobei dessen Glanz bereits ein bisschen verblasst ist. Denn auf der Aussenfassade prangen unzählige Handabdrücke – von kleinen bis ganz grossen. Unterhalb des Verkaufstresens der im Pavillon einquartierten Gelateria sind ebenfalls Schmutzspuren zu sehen. Auffällig ist die Verschmutzung vor allem vom Bahnhof her.

Architekt Norbert Truffer, der das Projekt zusammen mit Architekt Riccardo Romano entworfen hat, beruhigt. «Der jetzige Zustand der Fassade ist provisorisch.» Die Messing-Platten würden zwar noch glänzen, mit der Zeit jedoch Patina ansetzen. Damit würden auch die Handabdrücke verschwinden.

Yvonne Anliker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Zuger Zeitung.