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BAHNINFRASTRUKTUR: SBB skizzieren Ausbauschritte im Raum Baar-Zug

In einem Rahmenplan haben die SBB aufgezeigt, wie sich die Bahninfrastruktur im Raum Baar-Zug in den nächsten Jahrzehnten entwickeln soll. Das Ergebnis der Studie umfasst fünf grössere Ausbauschritte.
Das Schienennetz im Raum Zug hat seine Leistungsgrenze erreicht. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Das Schienennetz im Raum Zug hat seine Leistungsgrenze erreicht. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Das Schienennetz im Raum Zug habe seine Leistungsgrenze erreicht, heisst es in einer Mitteilung der SBB vom Dienstag. Schon eine bescheidene Steigerung des Angebots löse Massnahmen an der Infrastruktur aus.

Die SBB haben deshalb einen Korridor-Rahmenplan Baar-Zug erarbeitet. Dieser zeigt die mögliche Entwicklung der Bahninfrastruktur mit einem Zeithorizont von 30 bis 40 Jahren auf.

Der Entwicklungsschritt eins umfasst die Doppelspurausbauten Walchwil und Freudenberg-Rotkreuz. Dieser Ausbau ist im Rahmen der «Zukünftigen Entwicklung der Bahninfrastruktur» (ZEB) bereits enthalten.

Der Entwicklungsschritt zwei sieht ein drittes Gleis zwischen Baar Lindenpark und Bahnhof Baar sowie eine vierte Perronkante im Bahnhof Baar vor. Die Zugfolgezeit zwischen Zug und Chollermüli soll reduziert und im Bahnhof Cham sollen die Perronanlagen ausgebaut werden.

Kürzere Fahrzeit

Der Entwicklungsschritt drei umfasst den Zimmerberg-Basistunnel mit dem Anschluss Meilibach. Damit wird die Fahrzeit zwischen Zug und Zürich um rund sechs Minuten reduziert und die Einspurstrecke zwischen Litti und Horgen Oberdorf umfahren. Mit der neuen Stadtbahn-Haltestelle Baar Sennweid kann zudem der nördliche Teil von Baar erschlossen werden.

Im Entwicklungsschritt vier kann der Tiefbahnhof Luzern als Kopfbahnhof für die Züge von und nach Rotkreuz genutzt werden.

Für die Umsetzung des Entwicklungsschritts fünf muss der Abschnitt zwischen Baar und Zug auf vier Spuren ausgebaut werden. Im Westteil des Bahnhofs Zug wird eine zusätzliche Perronkante und zwischen Chollermüli und Zug ein drittes Gleis benötigt.

Mit dem Kapazitätsausbau des Streckenabschnitts Baar-Zug ändern laut SBB auch das Betriebskonzept im Ostteil des Bahnhofs Zug. So müsse das Gleis eins in das Streckengleis Zug-Walchwil eingebunden werden.

Der Rahmenplan soll vorausschauend sicherstellen, dass heute nicht Flächen verbaut werden, die morgen zur Erweiterung des Bahnangebots benötigt werden. Er erhöhe damit nicht nur die Planungssicherheit, sondern verhindere auch Fehlinvestitionen, schreiben die SBB. (sda)

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