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Bahninfrastruktur: Zuger Marathonlauf für den Zimmerberg Basistunnel hat sich gelohnt

Freude herrscht beim Zuger Volkswirtschaftsdirektor Matthias Michel (FDP), weil der Bahnausbau am Zimmerberg einen wichtigen Schritt näher rückt: Der Bundesrat schlägt in seiner Botschaft dem Parlament den Ausbau des Zimmerberg Basistunnels II und der damit verbundenen Zulaufstrecken vor.
Ein Zug fährt durch den Zimmerbergtunnel in Baar. (Archivbild: Stefan Kaiser)

Ein Zug fährt durch den Zimmerbergtunnel in Baar. (Archivbild: Stefan Kaiser)

(sda) «Wenn das Parlament diesem Vorschlag zustimmt, ist der Zimmerberg Basistunnel II finanziert und der Ausbau kann unverzüglich an die Hand genommen werden», wird Michel in einer Mitteilung vom Mittwoch zitiert. «Nach dessen Bau können Angebotsverbesserungen für die ganze Zentralschweiz, insbesondere nach Zürich und nach Luzern, umgesetzt werden.» Der jahrelange Kampf habe sich gelohnt.

Denn der Zimmerberg Basistunnel hat eine lange Geschichte: Obwohl 1991 vom Volk beschlossen und seither mehrfach bestätigt, ist es dem Bund bisher nicht gelungen, diesen Ausbau nachhaltig zu finanzieren. Das Vorhaben ruht, seit im Jahr 2001 die Tunnelbohrmaschine nach den ersten Metern des Zimmerberg Basistunnels II gestoppt werden musste.

Mit der neuen Finanzierung der Bahninfrastruktur (FABI) bestehen neue Möglichkeiten für eine sichere Finanzierung, und der Ausbau am Zimmerberg rückt mit der Botschaft des Bundesrats zum Ausbauschritt 2035 näher.

Der vom Bundesrat vorgelegte Ausbauschritt baut auf einer langjährigen Vorarbeit auf. So wurden im Korridor Zürich - Zug - Luzern diverse Varianten zu Linienführungen studiert. Zudem wurden Fahrpläne evaluiert, die ein Maximum an Kapazität und Kundennutzen ermöglichen.

Im Wettstreit um knappe Bundesmittel war es notwendig, Allianzen zu schmieden. Michel erinnert sich: «Ausdauernd wie Marathonläufer haben wir das Thema Zimmerberg auf allen Ebenen bei Bund, Nachbarkantonen und der SBB dargelegt.»

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