Bald gibts für Littering Bussen

Der Kanton Zug will rigoros gegen Abfallsünder vorgehen – und ändert dafür ein Gesetzt. Zudem soll eine Präventionskampagne gestartet werden.

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Frühmorgens am See in Zug: Abfall vom Freitagabend. Werkhof-Mitarbeiter Hans Zimmermann räumt die Rössliwiese auf. (Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ)

Frühmorgens am See in Zug: Abfall vom Freitagabend. Werkhof-Mitarbeiter Hans Zimmermann räumt die Rössliwiese auf. (Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ)

Podien, Motionen, Petitionen, Interpellationen und massenhaft Leserbriefe. Das ist nur die Spitze des Eisbergs, den das Thema Littering in den letzten Jahren in Zug ausgelöst hat. Geht es nach dem Regierungsrat, soll das Problem bald entschärft werden. Doch nicht nur mit Repression will Regierungsrat Beat Villiger Abhilfe schaffen. «Bussen sind nur das eine», betont der Zuger Polizeidirektor. Und diese hätten in der Vergangenheit nicht allzu viel gebracht, wie Erfahrungen in andern Kantonen gezeigt hätten. «Darum will ich gleichzeitig mit der Einführung der Gesetzesänderung auch eine Präventionskampagne starten.»

So schnell wie möglich will Villiger die Vorlage in den Kantonsrat bringen, wie er verrät. «Wenn möglich im ersten Halbjahr 2012 oder gar im ersten Quartal.» Gleichzeitig mit der Gesetzesrevision soll auch die Präventionskampagne gestartet werden. Künftig sollen einige Bagatellübertretungen im sogenannt einfachen Verfahren gebüsst werden können. Konkret: Wer zum Beispiel Kleinabfälle achtlos wegschmeisst oder im Siedlungsgebiet sein Geschäft statt auf der Toilette im Freien verrichtet, erhält eine Ordnungsbusse. Büssen können Polizisten, Sicherheitsassistenten und in anderen Gebieten Förster, Wildhüter oder Fischereiaufseher.

Charly Keiser

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