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Steinhauser Tennisspieler bringt zwei Medaillen nach Hause

Antonio Barukcic hat an den World Games der Behindertensportler im Mixed-Doppel und im Einzel die Finals erreicht. Er trug damit zur guten Schweizer Ausbeute in den Vereinigten Arabischen Emiraten bei.
Antonio Barukcic hat in den Halbfinals Nervenstärke bewiesen. (Bild: Claudio Kernen (Abu Dhabi)

Antonio Barukcic hat in den Halbfinals Nervenstärke bewiesen. (Bild: Claudio Kernen (Abu Dhabi)

(bier/pd) Der Steinhauser Antonio Barukcic musste sich an den World Games in Abu Dhabi etwas gedulden, ehe er zum Einsatz kam. Am dritten Turniertag schliesslich war es soweit. Im Mixed-Doppel mit der Tessinerin Sandra Caranzano wartete ein monegassisches Duo. Die Schweiz startet gut in dieses Match und kam mit Hilfe eines Breaks zum Satzgewinn (4:1). Der zweite Satz ging mit 3:5 verloren, weshalb der Entscheidungssatz anstand.

Caranzano/Barukcic legten von Beginn weg vor und verwerteten den zweiten Matchball zu einem vielumjubelten Sieg. Nach der Anspannung wurde der Steinhauser, der von vier Familienmitgliedern unterstützt worden war, «auf das Heftigste von seinen freudigen Emotionen durchgeschüttelt», teilt der Schweizer Verband Special Olympics mit.

Im Final gegen Österreich sah es zunächst gut aus für das Schweizer Duo. Doch nach der 2:0-Führung kämpfte sich der Gegner zurück und gewann schliesslich mit 4:2. Der Verlust des ersten Satzes kratzte am Selbstvertrauen der Schweizer. Im zweiten Satz servierten und spielten sie zu wenig mutig, sodass sich die österreichische Paarung nicht mehr vom Erfolgsweg abbringen liess.

Spannendes Endspiel

Auch im Einzel schaffte es Barukcic in den Final. Dies dank eines Zwei-Satz-Sieges gegen den Deutschen Joachim Jaeschke. Der Steinhauser setzte diesen mit langen Bällen an die Grundlinie stets unter Druck und gewann die Partie 6:2, 6:1. Im Final gegen einen frenetisch angefeuerten Holländer entwickelte sich eine spannende Begegnung, in der die Breaks spielentscheidend waren. Barukcic musste am Ende des ersten Durchgangs ein solches hinnehmen (4:6).

Der Schweizer erholte sich nicht mehr davon, vertraute im zweiten Satz phasenweise seiner Rückhand nicht mehr, und machte beim Umlaufen der Rückhand einige Fehler zu viel. Mit 2:6 verlor er letztlich deutlich, konnte sich aber immerhin über die Silbermedaille freuen.

Er trug damit zur starken Schweizer Bilanz an den World Games bei: 10 Gold-, 15 Silber- und 11 Bronzemedaillen lautete die Ausbeute.

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