BAU-KNATSCH: Wieder steht beim Hasenbüel der Bagger still

Das Chaos ist perfekt. Die Abbrucharbeiten am Wohnhaus Hasenbüel in Zug sind erneut gestoppt worden – diesmal vom Verwaltungsgericht.

Drucken
Teilen
Vom Hasenbüel ist inzwischen beinahe nichts mehr übrig geblieben. (Bild Christoph Borner-Keller/Neue ZZ)

Vom Hasenbüel ist inzwischen beinahe nichts mehr übrig geblieben. (Bild Christoph Borner-Keller/Neue ZZ)

Letzte Woche war eigentlich alles klar: Zugs Stadtrat hat die Abbrucharbeiten, nachdem das Baudepartement Ende April einen Baustopp verhängt hat, wieder freigegeben. Dies, weil die Befürworter der Liegenschaft auf einen Gang vors Bundesgericht verzichtetet haben und somit die Baubewilligung rechtskräftig wurde. So fuhren denn auch bald wieder die Bagger auf.

Doch nun stehen die Maschinen wieder still. Dieses Mal ist es aber nicht die Stadt, welche die Bauarbeiten innehalten lässt, sondern das Verwaltungsgericht. Präsident Peter Bellwald hat verfügt, dass die Arbeiten vorsorglich und vorläufig einzustellen sind. Der Grund für den erneuten Baustopp: Die Initianten der Hasenbüel-Initiative, welche mit dem Volksbegehren das Wohnhaus und die Scheune Hasenbüel inklusive Umgebung erhalten wollen, haben den Entscheid der Regierung ans Verwaltungsgericht weitergezogen und den Baustopp als vorsorgliche Massnahme beantragt.

Yvonne Anliker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.