BAUDEPARTEMENT: Ende Juni soll der Entscheid fallen

Zurzeit führt die Stadt Zug Gespräche mit Bewerbern für das Amt als Stadtarchitekt. Die Verantwortlichen sind zuversichtlich.

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Baustelle im Baudepartement: Bewerber gibt es viele. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Baustelle im Baudepartement: Bewerber gibt es viele. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

«Der Stadtarchitekt wird zum Hofnarren.» «Sein Kompetenzbereich wird stetig eingeschränkt.» «Er kann in dieser Position einfach nach Gutdünken eingesetzt werden.» Das städtische Baudepartement wurde in den letzten Monaten heftig kritisiert. Vertreter von Architektenverbänden, alt Stadtarchitekt Tomaso Zanoni und Martin Spillmann, Präsident der Bau- und Planungskommission im Grossen Gemeinderat, waren sich einig: Das Vorgehen von Zug bei der Suche nach einem neuen Stadtarchitekten führe nicht zum Erfolg. Weil der Neue nicht mehr Chef eines Amtes sein wird, weil er nur noch in Teilzeit arbeiten wird (60 bis 70 Prozent) und weil bereits ein Baumanager eingestellt wurde, der dem Stadtarchitekten nicht unterstellt ist.

«Diese Ängste muss man ernst nehmen», sagt Hans Cometti. Der Luzerner Architekt ist Mitglied der Stadtbildkommission und berät regelmässig Bauherren in Zug. Zudem steht er dem Baudepartement bei der Suche nach dem neuen Stadtarchitekten zur Seite.

Einige Bewerbungsdossiers
Letzte Woche hat das Baudepartement mit Bewerbern Vorstellungsgespräche geführt. Rund 30 Dossiers wurden der Stadt zugeschickt. «Gute Leute», sagt Bauchefin Andrea Sidler Weiss. Vier Personen sind in der engeren Auswahl. Voraussichtlich Ende Juni soll der neue Stadtarchitekt gewählt sein.

Yvonne Anliker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Zuger Zeitung.