BAUEN: Sparpotenzial bei Hoch- und Tiefbauten

Der Kanton Zug steht bis 2030 vor grossen und wichtigen Investitionsvorhaben. Der Politik ist klar, sie muss Abstriche machen.

Freddy Trütsch
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Bei den Hoch- und Tiefbauten sieht die Politik Sparpotenzial. (Themenbild Sparen) (Bild: Archiv Neue LZ)

Bei den Hoch- und Tiefbauten sieht die Politik Sparpotenzial. (Themenbild Sparen) (Bild: Archiv Neue LZ)

Gemäss der Finanzierungsprognose zu den kantonalen Investitionsprojekten bis 2020 werden für den Hochbau 728 Millionen Franken, für den Tiefbau 828 Millionen sowie 138 Millionen für ÖV-Projekte hochgerechnet – also rund 1,7 Milliarden Franken. Im Ausblick 2021 bis 2030 sind für Hochbauprojekte weitere 312 Millionen Franken vorgesehen, für den Tiefbau 1 Milliarde und für ÖV-Projekte 133 Millionen Franken. Auch wenn der Kanton 1,3 Milliarden auf der hohen Kante hat – für einige Politiker ist dies zu viel.

Die CVP-Fraktion reichte deshalb im letzten Herbst eine Motion ein. Sie fordert, «dass Strassenbau-Projekte via die Spezialfinanzierung Strassenbau zu finanzieren sind, wobei diese vorübergehen während maximal fünf Jahren respektive mit maximal 300 Millionen Franken ins Minus geraten dürfen». FDP-Kantonsrat Daniel Burch (Rotkreuz) will, dass die verschiedenen Projekte bezüglich Dringlichkeit, Notwendigkeit, Realisierbarkeit und unter Berücksichtigung der finanziellen Möglichkeiten beurteilt werden.

Wir haben bei Baudirektor Heinz Tännler nachgefragt, wo gebaut werden muss, und wo man verzichten kann.