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BAUEN: Zug baut 57 preisgünstige Wohnungen

Vor drei Jahren wurde der Entscheid, eine Siedlung im Guthirt-Quartier abzureissen, heftig kritisiert. Gestern waren alle froh darüber.
Freddy Trütsch
Stadtpräsident Dolfi Müller (rechts) und Architekt Georg Krummenacher bei der Grundsteinlegung. (Bild Stefan Keiser)

Stadtpräsident Dolfi Müller (rechts) und Architekt Georg Krummenacher bei der Grundsteinlegung. (Bild Stefan Keiser)

Stadtpräsident Dolfi Müller erinnert sich, als wärs erst gestern gewesen: Der Abbruch der 32 günstigen Wohnungen an der Ahornstrasse im Zuger Guthirt-Quartier erhitzte 2011 die Gemüter. Der Entscheid führte auch zu politischen Vorstössen im Grossen Gemeinderat. Denn: Diese Wohnungen der städtischen Pensionskasse abzureissen anstatt sie umfassend zu sanieren, war für viele Einwohner und vor allem auch Politiker nicht nachvollziehbar. Müller bestätigt: «Solche Wohnungen sollte man in Zug nicht ohne Not aufgeben.» Heute, am Tage der Grundsteinlegung, könne man hingegen erfreut feststellen, dass das Neubauprojekt richtig gewesen sei. «Ein Flickwerk dient definitiv niemandem.»

60 Prozent mehr Wohnungen

Anstelle der 32 mehr als 50-jährigen Wohnungen seien ab nächstem Jahr 56 Neuwohnungen und ein Wohnatelier bezugsbereit, also rund 60 Prozent mehr. Natürlich seien diese teurer als die alten. «Doch die Mieter erhalten dafür auch einen echten Gegenwert», betont Dolfi Müller, der auch Präsident der Pensionskasse der Stadt ist. Denn sie seien wirklich mieterfreundlich und weiterhin im unteren Preissegment. Die Pensionskasse als Eigentümerin habe damit sozialverträglich gehandelt, was allerdings nur möglich gewesen sei, weil der Vorstand und insbesondere der interne Bauherrenvertreter Peter Brusa sich dafür eingesetzt hätten. Aus Sicht von Müller noch wichtiger ist allerdings, dass die Rechnung für die Versicherten mit günstigen Wohnungen aufgeht. Und das sei letztlich die Hauptaufgabe des PK-Vorstandes. Das Projekt überzeuge sowohl städtebaulich als auch architektonisch, so dass Dolfi Müller folgert: «Bei diesem Neubau wurde sehr viel richtig gemacht.»

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