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BAUPROJEKT: FC Rotkreuz erhält Kunstrasenfeld

Der lokale Fussballverein kämpft auf dem bestehenden Areal mit Kapazitätsengpässen. Das soll sich ändern – mit künstlichem Gras und einer Sanierung des Hauptplatzes.
Rahel Hug
Die Gemeinde will die Sportanlagen sanieren und erweitern. Das Bild zeigt das Areal an der Buonaserstrasse, auf dem das Kunstrasenfeld entstehen soll. (Bild: Patrick Hürlimann (Rotkreuz, 15. Oktober 2017))

Die Gemeinde will die Sportanlagen sanieren und erweitern. Das Bild zeigt das Areal an der Buonaserstrasse, auf dem das Kunstrasenfeld entstehen soll. (Bild: Patrick Hürlimann (Rotkreuz, 15. Oktober 2017))

Rahel Hug

rahel.hug@zugerzeitung.ch

Rotkreuz wird gerne und oft «Boomtown» genannt – wegen des Bevölkerungswachstums, der zahlreichen Firmen, die sich im Ort niedergelassen haben, und der baulichen Entwicklungen rund um den Bahnhof. Der Boom wirkt sich auch auf den lokalen Fussballclub aus. Der FC Rotkreuz ist in den letzten Jahren stetig gewachsen, wie Präsident Claudio Carbone bestätigt. Er ­besteht heute aus insgesamt 21 Mannschaften. Vor allem beim Nachwuchs schossen die Mitgliederzahlen in die Höhe. Aktuell zählt der FC Rotkreuz 260 Junioren, und es gibt eine Warteliste.

Mehr Fussballspieler brauchen mehr Platz – dass dieser schnell geschaffen wird, dafür sorgt nun die Gemeinde Risch. Sie plant auf dem Areal des Sportparks Rotkreuz ein neues Kunstrasenfeld. Ausserdem muss der Hauptplatz saniert werden, damit er wieder voll nutzbar ist. Aktuell liegt bei der Einwohnergemeinde das entsprechende Baugesuch auf. Die Einsprachefrist läuft noch bis am 25. Oktober.

Feld wird parallel zur Strasse gebaut

Noch kicken die Fussballer des FC Rotkreuz auf Naturrasen. Bald werden sie auch auf künstlichem Gras spielen. Mit dem Kunstrasenfeld, das das bestehende Trainingsfeld an der Buonaserstrasse ersetzen wird, kann der Club künftig flexibler agieren. Denn der Kunstrasen ermöglicht eine längere Nutzungsdauer in der Vor- und Nachsaison. Damit soll es auch zu keinen Kapazitätsengpässen bei den Trainings mehr kommen. Das Feld wird parallel zur Kantonsstrasse gebaut. Damit kann die vorhandene Fläche besser ausgenutzt werden, wie aus den Unterlagen zum Baugesuch hervorgeht.

Beim Hauptfeld müssen die Materialien bis auf die bestehende Bodenplatte ausgetauscht werden. Dabei steht laut Baugesuch die Verbesserung der Wasserdurchlässigkeit und der Tragfähigkeit im Vordergrund. Die Si­tuation ist aktuell unbefriedigend: Nach Regentagen oder in der Vor- und Nachsaison muss das Hauptfeld oft gesperrt werden und steht so nicht für Trainings- und Meisterschaftsspiele zur Verfügung. Zu guter Letzt soll die Trainingswiese, die sich nördlich des ­künftigen Kunstrasenfeldes und neben dem Vereinshaus von Jungwacht und Blauring befindet, ­einen neuen Aufbau erhalten. Weil sich das Kunstrasenfeld im Vergleich zum heutigen Platz leicht verschiebt, müssen auch die bestehende Zufahrt zum Sportpark und die Bushaltestelle Langmatt um einige Meter verschoben werden. Laut Auskunft des Rischer Gemeindepräsidenten Peter Hausherr ist geplant, den Kunstrasen bis im Sommer 2018 fertigzustellen, der Hauptplatz soll dann ab Mai 2019 saniert werden.

Das Projekt sei sehr wichtig für den FC Rotkreuz, sagt Claudio Carbone: «Damit wird un­sere weitere Entwicklung sichergestellt.» Während der Bauzeit wird der Sportverein ausweichen und seine Trainingszeiten anpassen müssen. Denn während der Arbeiten wird ihm nur der Hauptplatz zur Verfügung stehen, den er mit den anderen Sportvereinen und der Schule teilen muss. Ein definitiver Plan bestehe noch nicht, erklärt der Präsident: «Ich habe bereits bei benachbarten Vereinen angeklopft. Das Echo ist grundsätzlich positiv. Noch ist es aber zu früh, um hierzu genauere Angaben zu machen.»

Der FC beteiligt sich mit 200 000 Franken

Im November 2016 hat sich die Gemeindeversammlung für den Baukredit von 3,85 Millionen Franken für die Sanierung und Erweiterung der Trainingsfelder ausgesprochen. Damit hat die Bevölkerung den Grundstein für das nun vorliegende Projekt gelegt. Der FC Rotkreuz beteiligt sich mit 200 000 Franken.

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