BAUPROJEKT: Gehts Zug mit dem Kunsthaus wie Lausanne?

Das Zuger Kunsthaus am See liegt nun auf Eis. Vorläufig. Ein Schicksal, das endgültig sein könnte, wie ein Projekt am Genfersee beweist.

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Sicht auf die Schützenmatt, dem von Planern favorisierten Standort für das Kunsthaus. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Sicht auf die Schützenmatt, dem von Planern favorisierten Standort für das Kunsthaus. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Es war ein schöner Traum: das Musée cantonal des Beaux-Arts à Bellerive in Lausanne. Direkt am See sollte ein moderner Bau der Waadtländer Metropole ein neues Kunstmuseum bescheren. Doch das Stimmvolk bereitete den faszinierenden Visionen nach hitzigen Debatten ein jähes Ende vor knapp zwei Jahren – bei der Abstimmung zum Projektierungskredit von 390'000 Franken: Mit 52 zu 48 Prozent wurde das Projekt abgeschmettert. 

«Die Gegner wollten einfach die Natur am Seeufer nicht zubetoniert sehen», erklärt Direktor Bernard Fibicher vom Musée cantonal des Beaux-Arts de Lausanne. Das Ergebnis der Abstimmung machte klar: Die Lausanner hatten nichts gegen ein neues Kunstmuseum – eben nur nicht am See. In der darauf folgenden Suche nach alternativen Standorten kristallisierte sich eine alte Lok-Remise der SBB heraus. Diese wird nun wahrscheinlich die Heimat für das neue Kunstmuseum 2015/16.

Wolfgang Holz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Zuger Zeitung.