BAUPROJEKT: Zug informiert über Sperrung der Lorzentalstrasse

Der Kanton Zug will die Strasse ins Ägerital sanieren. Jetzt wird über das umstrittene Umleitungskonzept informiert.

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Die alte Lorzentobelbrücke wird von Spezialisten auf Schäden untersucht, ganz rechts die heutige Brücke, die saniert werden muss. (Archivbild Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Die alte Lorzentobelbrücke wird von Spezialisten auf Schäden untersucht, ganz rechts die heutige Brücke, die saniert werden muss. (Archivbild Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Die Kantonsstrasse zwischen Zug und Ägeri muss im Bereich der Lorzentobelbrücke bis zum Schmittli (vor Neuägeri) saniert werden. Zudem wird die inzwischen über 25 Jahre alte Lorzentobelbrücke saniert und die Brügglitobelbrücke neu gebaut. Die Kosten belaufen sich auf 55 Millionen Franken.

Das Tiefbauamt des Kantons Zug will in rund vier Jahren mit der Sanierung beginnen. Der Verkehr wird umgeleitet. Um die Verkehrsführung während der rund drei Jahre dauernden Bauzeit rechtzeitig vorzubereiten, hat die Baudirektion in den vergangenen zwölf Monaten ein öffentliches Mitwirkungsverfahren durchgeführt. Es hatte zum Ziel, mit Behörden und Bevölkerung der involvierten Gemeinden ein breit getragenes Umleitungskonzept zu erarbeiten.

Nun liegt dieses Konzept vor. Wie es sich präsentiert, welche Gründe zur Wahl der Bestvariante beigetragen haben und welche Begleitmassnahmen nötig sein werden, erläutern Baudirektor Heinz Tännler und seine Fachleute im Rahmen einer Informationsveranstaltung.

Diese findet am Montag, 15. September von 19 bis ca. 21 Uhr in der Aula Allenwinden an der Dorfstrasse 10 in Allenwinden (Gemeinde Baar) statt. Die Info-Veranstaltung steht für die Bevölkerung offen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

pd/rem