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BAUZONENSTATISTIK: Kanton Zug geht mit Bauzonen «haushälterisch» um

Die Raumplanung im Kanton Zug ist auf Kurs, Gemeinden und Kanton gehen mit ihren Bauzonen sehr haushälterisch um: So lautet das Zuger Fazit zu der vom Bund veröffentlichten Bauzonenstatistik 2017.
Das erste Holzhochhaus der Schweiz auf dem Suurstoffi-Areal in Rotkreuz. (Bild: Boris Bürgisser (17. Oktober 2017))

Das erste Holzhochhaus der Schweiz auf dem Suurstoffi-Areal in Rotkreuz. (Bild: Boris Bürgisser (17. Oktober 2017))

Nur die beiden Stadtkantone Basel-Stadt und Genf schneiden besser ab, was Innenentwicklung, Verdichtung und gute Erschliessung mit dem öffentlichen Verkehr betreffe, teilte der Kanton Zug am Dienstag mit.

So benötigte per 1. Januar 2017 jeder Bewohner und Beschäftigte in Zug 103 Quadratmeter Bauzonenfläche. Damit liegt Zug hinter Basel-Stadt mit 55 und Genf mit 96 Quadratmeter auf Rang 3. Im Schweizer Durchschnitt waren es 181 Quadratmeter.

Diese Zahlen sind ein Indikator für den haushälterischen Umgang mit Boden: Je weniger Bauzonenverbrauch, desto kompakter und weniger zersiedelt die Siedlungsstruktur.

Zug senkt Bauzonenfläche pro Kopf

Gleichzeitig zeigt die Bauzonenstatistik, die nach 2007 und 2012 zum dritten Mal erschienen ist, wie sich die Bauzonenflächen verändert haben. So benötigen heute die meisten Kantone weniger Bauzone pro Einwohner und Beschäftigte als noch 2012.

Der «bereits sehr kompakt bebaute Kanton Zug konnte den Bauzonenverbrauch nochmals weit stärker eindämmen als die meisten Kantone»: Die Fläche nahm um 18 Prozent ab. Im Schweizer Durchschnitt betrug die Flächenabnahme pro Einwohner und Beschäftigte 12,9 Prozent.

Bezüglich der Erschliessung mit dem öffentlichen Verkehr in den ausgeschiedenen Bauzonen liegt Zug erneut auf Platz 3 - hinter Basel-Stadt und Genf, aber noch vor dem Kanton Zürich oder vor «strukturell vergleichbaren Kantonen wie Aargau, Schaffhausen oder Basel-Landschaft».

Mit der schweizweiten Bauzonenstatistik überprüft das Bundesamt für Raumentwicklung die haushälterische Bodennutzung. Ihr liegt eine einheitliche Methodik zugrunde, was direkte Vergleiche zwischen den Kantonen erlaubt. Der 5-Jahres-Rhythmus der Erhebung lässt zudem Schlüsse auf die eigene Entwicklung zu. (sda)

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