BEBAUUNGSPLAN FOYER: Zug könnte bald ein neues Gesicht bekommen

Von einem Hochhaus mit grossem öffentlichem Park und einem «städtebaulich wichtigen Projekt» ist die Rede. Das ehemalige Landis&Gyr-Areal soll einer Frischzellenkur unterzogen werden.

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Wie die Fassaden einmal aussehen werden, ist noch unklar. Daher haben die Planer sie durchsichtig gezeichnet. (Visualisierung pd)

Wie die Fassaden einmal aussehen werden, ist noch unklar. Daher haben die Planer sie durchsichtig gezeichnet. (Visualisierung pd)

Das Überbauungskonzept baut auf den vorhandenen städtischen Strukturen auf und zeichnet sich durch die grosszügige Ausbildung eines öffentlichen Freiraums aus, wie es im Amtsblatt heisst.

Oberster Stock öffentlich
Das Konzept, das am (heutigen) Donnerstag vom Stadtrat und der Grundeigentümerin Siemens Schweiz AG den Medien vorgestellt wurde, respektiere das Stammhaus der Landis & Gyr sowie den Platanenplatz. Es sieht den Bau eines 81 Meter hohen Hochhauses in der Ecke Gubelstrasse/Dammstrasse vor, dessen oberster Stock öffentlich zugänglich sein soll und mit einer beispielsweise mit einer Bibliothek, einer Bar oder einem Restaurant bestückt werden könnte, wie das «Regionaljournal Zentralschweiz» meldet.

Bürohäuser und Stadtpark
Ausserdem projektiert werden zwei Bürohäuser, in denen rund 1000 Angestellte arbeiten könnten. Als möglicher Bezüger wird das Pharmaunternehmen Silag gehandelt. Des Weiteren geplant ist ein grosser Stadtpark mit Bäumen und einem Bächchen. Die bisherigen 700 Parkplätze sollen leicht reduziert und unter den Boden verlegt werden.

Hochhaus-Idee 19 Jahre alt
Das Hochhaus, in welchem ein 4- bis 5-Sterne-Hotel geplant ist, basiert auf einem Ideenwettbewerb aus dem Jahre 1990 und steht im Einklang mit dem Sondernutzungsplan Landis & Gyr / SBB West, der von den Stimmberechtigten am 18. Mai 2003 angenommen wurde. Der Zuger Stadtrat unterbreitet dem Grossen Gemeinderat nun den Bebauungsplan Foyer. Falls das Projekt überall durchgewunken wird, könnte im nächsten Jahr mit dem Bau gestartet werden.

scd

Mehr zum Thema lesen Sie am Freitag in der Neuen Zuger Zeitung.