BEBAUUNGSPLAN POST: Jetzt aufwerten oder doch noch zuwarten?

Ein Parkhaus wollen alle. Aber über die weiteren Folgen des Bebauungsplans Post gehen die Meinungen auseinander.

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Die Situation beim Postplatz. (Archivbild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Die Situation beim Postplatz. (Archivbild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Die Abstimmung vom 1. Juni zum Bebauungsplan Post schweisst Parteien und Verbände der Stadt Zug zusammen. Im Komitee Pro Postplatz sitzen Vertreter von FDP, CVP, SP, Alternative, CSP, Pro Zug und Zuger Unternehmen. Aber auch die SVP, die das Referendum gegen den Plan ergriffen hat, kann auf überparteiliche Unterstützung zählen.

Die Geister scheiden sich vor allem an den Parkplätzen auf dem unteren Postplatz, die spätestens ein Jahr nach der Eröffnung des Parkhauses aufgehoben werden sollen. Dass durch den Bebauungsplan auch zwei Neubauten entstehen, in deren Erdgeschosse Restaurants, Cafés und Läden einziehen sollen, geht in der Diskussion fast unter.
Stadttunnel abwarten

Frage der Aufwertung im Raum
Für SP-Fraktionschef Urs Bertschi ist jedoch gerade die Schaffung dieser Einkaufszone der Pluspunkt der Abstimmungsvorlage. Zusammen mit der Aufwertung des gesamten Postplatzes nach der Aufhebung der Parkplätze könne Lebensraum zurückerobert und der Platz wiederbelebt werden.

SVP-Fraktionschef Jürg Messmer hingegen befürchtet, dass der Postplatz nicht aufgewertet wird. Vielmehr entstehe ein Flickwerk, denn der Durchgangsverkehr verschwinde nicht. Besser wäre, die Realisierung des Stadttunnels abzuwarten. Erst dann sollten die unteren Parkplätze aufgehoben werden.

Yvonne Anliker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Zuger Zeitung.