BEHINDERTENINSTITUTIONEN: Ex-Mitarbeiter üben harsche Kritik

Eine ehemalige Pflegerin erwägt, die Stiftung Maihof zu verklagen. Vorwürfe gibts auch von anderer Seite.

Drucken
Teilen
Das Wohnheim Sonnhalde der Stiftung Maihof bei Menzingen. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Das Wohnheim Sonnhalde der Stiftung Maihof bei Menzingen. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Bei der Direktion des Innern liegt eine aufsichtsrechtliche Beschwerde gegen die Stiftung Maihof vor. Die Regierung soll untersuchen, wie man mit dem Personal umgeht. Eingereicht hat die Anzeige Rechtsanwältin Yvonne Furler, die eine ehemalige Pflegerin eines Wohnheims der Stiftung Maihof vertritt. Furler: «Die Stiftung hat Probleme – und schweigt diese tot.»

Das bestätigen unserer Zeitung gegenüber zwei weitere ehemalige Angestellte der Stiftung Maihof. «Probleme werden unter den Tisch gekehrt», sagt etwa H. L*, der bis Mitte 2008 in der Sonnhalde als Betreuer arbeitete. «Wenn es Schwierigkeiten gibt, werden die Mitarbeiter unter Druck gesetzt; dann gibt es zum Beispiel seltsame Verweise», sagt M. F.*, die über ein Jahrzehnt im Haus Maihof tätig war. Hauptsächliche Kritik: falsche Führungspersonen, Personalmangel und eine starre Hierarchie.

* Alle Namen sind der Redaktion bekannt.

Sarah Kohler

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.