BEHINDERTENWOHNHEIM: Wieder wurde ein Bewohner gewalttätig

Die Kritik an der Stiftung Maihof nimmt kein Ende. Ausgerechnet jetzt ist es in einem Heim in Unterägeri erneut zu einem Eklat gekommen.

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Béatrice Moesch, Pflegerin im Wohnheim Eumatt in Unterägeri. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Béatrice Moesch, Pflegerin im Wohnheim Eumatt in Unterägeri. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

«Nie wieder» will Béatrice Moesch einen Fuss ins Wohnheim Euwmatt in Unterägeri setzen – zu tief sitzt der Schock. Die 47-Jährige arbeitet dort seit dem 1. Juli als Betreuerin im Tagdienst und ist damit bei der Stiftung Maihof angestellt. Deren Umgang mit dem Personal wird von Ex-Mitarbeitern heftig kritisiert.

Der Vorfall ereignete sich vor drei Tagen. Sie arbeitet allein auf der Etage. Als einer der Bewohner seine Tabletten nehmen soll, rastet er aus, geht auf die Betreuerin los, packt sie an den Handgelenken und am T-Shirt, zieht ihren Kopf an den Haaren bis zum Boden. Ihre Hilferufe verhallen ungehört. Moesch versucht, den jungen Mann zu beruhigen, gibt Gegendruck, kann sich schliesslich befreien und bei der Kollegin im unteren Stock Hilfe holen. Das hätte nicht passieren dürfen, findet die ausgebildete Kunsttherapeutin und Gerontologiefachfrau. Denn: «Es war nicht der erste Vorfall mit diesem Bewohner.»

Sarah Kohler

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Zuger Zeitung.