Leserbrief

Die Behörden sollten Einhalt gebieten

Zu einem Bauprojekt in Unterägeri und zum Artikel «Die Schattenseiten des schönen Wetters im Ägerital», «Zuger Zeitung» vom 27. Juli

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Dem Amtsblatt des Kantons Zug vom 26. Juli entnehme ich, dass in der Gemeinde Unterägeri, an der Seehofstrasse 6 und somit nur wenigen Schritte vom Ägerisee entfernt, ein Bauprojekt mit Erstellung eines Aussenpools bewilligt werden soll. In der «Zuger Zeitung» vom Samstag ist zu lesen, dass im Ägerital nur dank des seit 1993 in Betrieb genommenen Seewasserwerkes genügend Trinkwasser für die Bevölkerung aufbereitet werden kann. Ich erinnere mich an Sommer in den 1980er-Jahren, in welchen es verboten war, Autos zu waschen, Rasen zu wässern und private Schwimmbäder zu füllen. Nun frage ich die zuständigen Behörden, wäre es nicht dringend angezeigt, unser Baugesetz dahingehend anzupassen, dass einer solch luxuriösen Ressourcen-Nutzung Einhalt geboten werden kann?

Beatrice Merz, Unterägeri