BERGGEMEINDEN: Die Vorfreude auf die Tangente hat Grenzen

Die meisten Politiker im oberen Zuger Kantonsteil sind für die Tangente. Doch auch Gegner melden sich.

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Stauszene in Zug. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Stauszene in Zug. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

«Ich bin voll dafür, 200 prozentig», sagt der Unterägerer Gemeindepräsident Josef Ribary zur geplanten Tangente Zug/Baar mit Überzeugung. Zwar werde dieses Strassenprojekt den Unterägerern nicht weniger Autos bringen, weiss er. «Ich denke aber an die Zukunft. Denn mit der Tangente entlasten wir Baar und Zug, kommen schneller zu den Arbeitsplätzen im Tal und auf die Autobahn. Dann müssen wir uns nicht mehr an zig Ampeln vorbei schlängeln.»

Doch aus dem eigenen Dorf weht dem Gemeindepräsidenten Opposition entgegen. SP-Kantonsrat Martin B. Lehmann gehört zwar nicht dem gegnerischen Komitee an, ist aber voll auf der Linie seiner Partei, die sich klar gegen die Tangente ausspricht. «Die Tangente bringt uns zu wenig. Nur eine Minderheit der Automobilisten vom Berg sucht den direkten Weg auf die Autobahn.» Lehmann befürchtet sogar mehr Durchgangsverkehr im Ägerital wegen der Tangente, für die Schwyzer werde der Zugang zur Autobahn so noch attraktiver.

Monika Wegmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Zuger Zeitung.