BERUFUNG: Der Querulant soll in der Psychiatrie bleiben

Morddrohungen gegen Prominente, Attacke gegen den Staatsanwalt. Das Strafgericht liess den Täter frei – jetzt wird der Fall neu aufgerollt.

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Staatsanwalt Roland Schwyter – hier bei einem Videointerview –, das Opfer der Attacke. (Archivbild Alexandra Wey/Neue ZZ)

Staatsanwalt Roland Schwyter – hier bei einem Videointerview –, das Opfer der Attacke. (Archivbild Alexandra Wey/Neue ZZ)

Der 27-jährige Student ist kein Mann der leisen Töne. Wer ihm nicht passt, wird attackiert, sei es mit Worten, Drohungen oder Handgreiflichkeiten. «Er ist ein Pulverfass, das jederzeit hochgehen kann», sagte Staatsanwalt Roland Schwyter Ende Mai vor dem Strafgericht. Wiewohl: Das Strafgericht glaubte dem Ankläger nicht und liess den Beschuldigten auf freien Fuss. Dieser «dankte» umgehend Schwyter, lauerte ihm einige Tage später auf und attackierte ihn mittags im Metalli-Center in Zug.

Der «Psychopath» (Eigenbezeichnung) befindet sich seit dem 25. Juni wieder in Haft, zurzeit in einer ausserkantonalen psychiatrischen Klinik – und hat gegen das Urteil des Strafgerichts Berufung eingelegt. Wegen des Angriffs auf Schwyter hat sich inzwischen der Leitende Staatsanwalt Marc von Dach des Falls angenommen. Er fordert wiederum eine stationäre Massnahme für den Beschuldigten.

Jürg J. Aregger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Zuger Zeitung.