Die Betreiber brechen die Chilbi auf dem Stierenmarktareal ab

Bis am Sonntag hätte die legendäre Chilbi noch gedauert. Die Coronaeinschränkungen, die der Bund am Mittwoch verkündete, führten zum vorzeitigen Ende.

Marco Morosoli
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Die orangen Banderolen mit den Daten für die Chilbi auf dem Stierenmarktareal waren in der Stadt Zug nicht zu übersehen. Bis Allerheiligen wollten die Chilbi-Betreiber auf dem Stierenmarkt-Areal durchhalten. Mit einem regionalen Anstrich wollten die Schausteller punkten. Jeder Tag war einer Zuger Gemeinde gewidmet.

Am Neuheimer-Mittwoch kam die Botschaft aus Bundesbern, dass Versammlungen von mehr als 50 Personen nunmehr verboten sind. Diese Einschränkung, so schreibt zentralplus.ch, habe dazu geführt, den Stecker zu ziehen. Die Online-Plattform zitiert einen Schausteller, der erzählt, dass 25 Familienbetriebe bei diesem Jahrmarkt beteiligt gewesen seien. Der Zuspruch sei vorhanden gewesen. Einer der Beteiligten hatte schon in den ersten Betriebstagen festgestellt, dass viele Leute derzeit kaum noch Lust haben, auf dem Stierenmarktareal Zerstreuung zu suchen.