Leserbrief

Betretungsverbot soll nicht von Dauer sein

Zum Leserbrief «Ein unhaltbarer Zustand in der Badi», Ausgabe vom 21. August

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In den letzten Wochen mussten auf dem Badi-Areal in der Nacht leider wiederholt Vandalismus und Verunreinigungen festgestellt werden. Trotz nächtlicher Kontrollen konnte dies nicht verhindert werden. Deshalb wurde ein kurzfristiges Betretungsverbot ausgesprochen, das die Zeit nach dem abendlichen Betriebsschluss des Restaurants (in der Regel nach 20 Uhr), also die Nacht bis um 5.30 Uhr, betrifft. Es ist nicht vorgesehen, diese Sperrung dauerhaft beizubehalten. Die Lagebeurteilung wird laufend vorgenommen.

Der Leserbriefschreiber, Urs W. Schnider, verschweigt, dass es sich um einen einzigen Tag gehandelt hat, bei dem er um 17.15 Uhr nicht in die Badi baden gehen konnte. Am besagten Tag herrschten unglückliche Umstände. Einerseits gab es mitten am Tag ein heftiges Gewitter und es sah gemäss Wettervorhersage auch für den Rest des Tages nicht wirklich gut aus. Darum und weil keine Badegäste mehr vor Ort waren, wurde der Badmeisterbetrieb eingestellt. Auch das Restaurant wurde unter diesen Umständen verständlicherweise geschlossen. Dass danach das Wetter so stark aufklarte, überraschte die Restaurantequipe. So kurzfristig konnte sie aber den Betrieb nicht mehr aufnehmen. Darum blieb nicht nur das Restaurant, sondern auch das Seeufer gesperrt. Im Übrigen wurde an diesem Tag auch das Restaurant in der Chamer Badi um 15 Uhr geschlossen. Dass die Badi Hünenberg nach Lust und Laune geschlossen wird, ist somit eine Unterstellung.

Zu den vom Leserbriefschreiber angesprochenen Steuern ist zu sagen, dass gerade zur Schonung der Steuergelder eine zeitliche Sperrung vorgenommen werden musste, um weitere Beschädigungen und Verunreinigungen zu verhindern. Damit erhielt die Polizei auch die Möglichkeit, bei Missachtung des Verbots einzuschreiten.

Wir bitten Herrn Schnider auch auf diesem Weg nochmals um Verständnis, dass wir zum Schutz der gemeindlichen Anlagen diese Massnahme ergreifen mussten. Es würde uns freuen, ihn trotz dieses Vorfalls weiterhin als Badegast in der Badi Hünenberg begrüssen zu dürfen.

Guido Wetli, Gemeindeschreiber, im Namen des Gemeinderats Hünenberg