Betreuung wird eingestellt

Nach 30 Jahren wird der Kinderhütedienst der Frauenzentrale in Zug eingestellt. Obwohl Betreuungsangebote gefragter sind denn je.

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Margrit Keller verteilt den kleinen Gästen zum letzten Mal den Zvieri im Kinderhütedienst. (Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Margrit Keller verteilt den kleinen Gästen zum letzten Mal den Zvieri im Kinderhütedienst. (Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Nach 30 Jahren wurden gestern zum letzen Mal im Kinderhütedienst der Frauenzentrale Zug Kinder betreut. Dies obwohl familienergänzende Kinderbetreuung heute so gefragt ist wie selten zuvor. Doch gerade dies wurde dem Angebot, das jeweils am Freitagnachmittag im Hertizentrum 7 stattfand, zum Verhängnis. Zu gross sei die Konkurrenz der Mittagstische und Kinderkrippen geworden, heisst es seitens der Frauenzentrale.

Denn vielen Familien reicht es heute nicht mehr aus, wenn ihr Kind nur während eines Nachmittags betreut wird. Ausserdem habe die Zahl der Kinder, die den Dienst nutzen, abgenommen. Mit der Schliessung des Dienstes verschwindet aber nicht nur ein Angebot. Für zwei Frauen geht auch eine Ära zu Ende.

st

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