BETRUG: Ein Hochstapler, der auch die Zeche prellt

Mit der Erfahrung war es beim 52-jährigen Luzerner weit her: Als Bauunternehmer gab er sich aus, gebaut hat er nur Luftschlösser.

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Sein weltmännisches und kompetentes Auftreten hat ihm Türen und Portemonnaies geöffnet: Ein 52-Jähriger aus dem Luzernischen hat sich Gründstückseigentümern in und um Zug als Bauunternehmer ausgegeben.

Was diese nicht wissen konnten: Er hatte keine Investoren an der Hand sondern wollte Provisionen und Vorschüsse oder Darlehen veruntreuen. Mit einer Bekannten hat er ausserdem mehrfach die Zeche geprellt. Zurück blieben insgesamt knapp 30'000 Franken Schaden.

Vor dem Zuger Strafgericht sah sich der Täter in der Opferrolle. Die Verteidigung machte geltend, dass der Mann sich wegen seiner narzisstischen Persönlichkeitsstörung überschätzt habe.

Die Staatsanwaltschaft verlangt eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren und acht Monaten. Die Verteidigung plädierte auf eine Strafe von maximal 18 Monaten bedingt und eine ambulante Behandlung. Das Urteil soll noch diese Woche gefällt werden.

Chantal Desbiolles

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Zuger Zeitung.