Betrunkener übernachtet auf fremdem Sofa

Unangenehme Überraschung für eine Familie aus Unterägeri. Statt eines reichhaltigen Sonntagbrunchs wartete ein schlafender Betrunkener in der eigenen Stube.

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Am Sonntagmorgen benachrichtigte ein Familienvater aus Unterägeri kurz nach 7.30 Uhr die Zuger Polizei. Kaum aufgewacht, war er im Wohnzimmer auf einen auf dem Sofa schlafenden Fremden gestossen. Die ersten Befürchtungen, es könnte sich um einen Einbrecher handeln, bewahrheiteten sich glücklicherweise nicht, wie die Zuger Strafverfolgungsbehörden am Montag mitteilten.

Am Grümbelturnier zu tief ins Glas geschaut

Am benebelten Zustand des jungen Mannes liess sich schnell erkennen, dass dieser viel zu tief ins Glas geschaut hatte. Wieder einigermassen zu sich gekommen, fehlte dem 21-jährigen Schweizer die Erinnerung. Gegenüber der ausgerückten Polizeipatrouille erklärte er, er habe am Vortag – und insbesondere am Vorabend –  am lokalen Grümpelturnier teilgenommen und dort ausgiebig dem Alkohol gefrönt.

Irgendwann muss der Mann, dessen Bett eigentlich im Kanton Luzern steht, aufgebrochen sein, um sich in der Nähe ein gemütliches Nest zu suchen. Dieses fand er offensichtlich im unverschlossenen Haus der Unterägerer Familie. Der Atemalkohol des Hobbykickers belief sich um 8 Uhr auf noch immer stattliche 1.21 Promille. 

Auf Strafanzeige verzichtet

Weil die Hausbewohner auf einen Strafantrag verzichteten, kam der junge Mann mit einem heftigen, auf den Kater zurückzuführenden Brummschädel davon.

pd/zim