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Grosse Veränderungen stehen einem Baarer Quartier bevor

Im Quartier Winzrüti im Norden von Allenwinden sollen 40 Wohnungen entstehen. Der Werkhof der Gebrüder Hodel AG verschwindet damit aus dem Dorf. Erste Hürden hat das Projekt bereits genommen.
Carmen Rogenmoser
Der Werkhof der Gebrüder Hodel AG bleibt in der Gemeinde Baar. (Bild: Maria Schmid (Allenwinden, 18. Januar 2018))

Der Werkhof der Gebrüder Hodel AG bleibt in der Gemeinde Baar. (Bild: Maria Schmid (Allenwinden, 18. Januar 2018))

Arealüberbauung statt Werkhof: Das Quartier Winzrüti im Norden von Allenwinden wird sich in den nächsten Jahren grundlegend verändern. Die Grundeigentümerin Hodel Finanz AG plant, den bestehenden Werkhof ihres Unternehmens abzubauen und stattdessen eine Wohnüberbauung zu realisieren. Bei der Gemeinde Baar ist ein entsprechendes Baugesuch eingereicht worden. «Das wird gegenwärtig von uns geprüft und voraussichtlich am 11. April der Planungskommission vorgelegt», sagt Sandro Lang, Abteilungsleiter Planung und Bau der Einwohnergemeinde Baar auf Nachfrage.

Das Projekt befindet sich demnach noch in einer frühen Phase und ist nicht spruchreif. «Nach einer positiven Stellungnahme der Planungskommission und einer allfälligen Überarbeitung des Baugesuchs kann dann die Baubewilligung durch den Gemeinderat gesprochen werden», erklärt Lang das weitere Vorgehen. Die Bauherrschaft lässt ausrichten, dass sie demnächst über das Projekt informiert.

Keine Beschwerden bei der zweiten öffentlichen Auflage

Bekannt ist, dass drei Gebäude und eine Tiefgarage geplant sind, die um einen zentralen Freiraum gruppiert werden. Rund 40 Wohnungen in unterschiedlichen Grössen sollen entstehen. Die Wohngebäude werden über die Winzrütistrasse erschlossen. Das Projekt stammt von der Webereinhardt Generalplaner AG. Die Arealentwicklung erfolgt unter der Federführung der Alfred Müller AG. Die Informationen waren dem Bericht zur Teilrevision des Bebauungsplans Winzrüti zu entnehmen. Dieser lag im Januar 2018 öffentlich auf. An der Gemeindeversammlung im da­rauffolgenden Juni wurde die Teilrevision angenommen. Das Gebiet Winzrüti liegt gemäss Zonenplan in der Wohnzone W2b. Überlagert wird diese durch einen rechtskräftigen Bebauungsplan aus den Jahren 1980 und 1988. Demnach ist der südliche Bereich für Wohnungen und der nördliche Bereich mit dem Werkhof der Gebrüder Hodel AG für eine gewerbliche Nutzung bestimmt. Mit der positiven Reaktion der Stimmbürger wird das Werkhof-Areal aus dem Bebauungsplanperimeter entlassen. Bei der anschliessenden, notwendigen zweiten öffentlichen Auflage gingen laut Sandro Lang keine Beschwerden ein.

Gegenwärtig wird auf dem Areal noch kräftig gearbeitet. Bevor die geplante Überbauung realisiert werden kann, muss der Werkhof abgebaut werden. Da es sich um einen belasteten Standort handle, sei ein Rückbau mit bestimmten Auflagen des kantonalen Amtes für Umweltschutz verbunden, so Sandro Lang. Der Werkhof verschwindet damit aus Allenwinden, nicht aber aus Baar. «Unseres Wissens ist ein Umbau/Ausbau des bestehenden Werkhofs Chrüzegg in Sihlbrugg vorgesehen», sagt Lang. Eine erste Bewilligung dazu gab es im Sommer 2018. «Eine Projektänderungsbewilligung dürfte in den nächsten Tagen erteilt werden», so Lang.

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