Bewegung und Begegnungen: In Cham gibt es neu einen Generationenplatz

Coronabedingt musste die offizielle Eröffnungsfeier des Generationenplatzes in Cham abgesagt werden musste, hat sich die Gemeinde etwas Spezielles ausgedacht und würdigt den Platz virtuell.

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Der neue Generationenplatz in Cham ist für alle zugänglich.

Der neue Generationenplatz in Cham ist für alle zugänglich.

Bild: PD

(mua) Wo früher ein Parkfeld beim Alterszentrum Büel war, gibt es nun ein naturnaher Bewegungs- und Begegnungsplatz für die Chamer Bevölkerung. Unter der Federführung des Bereichs Gartenbau der Einwohnergemeinde Cham entstanden laut Mitteilung verschiedene Laufwege, Balancier- und Bewegungsgeräte aus Holz, an denen alle Generationen Koordination und Gleichgewicht spielerisch trainieren können. Christine Blättler-Müller, Vorsteherin Soziales und Gesundheit, sei extrem stolz auf den neu geschaffenen Platz und sagt in der Medienmitteilung: «Endlich ist der Generationenplatz fertig und für die Öffentlichkeit zugänglich. Der Platz ist ein Symbol für unsere Anstrengungen, eine lebenswerte Gemeinde für alle Generationen zu sein. Zudem fördert er das wertvolle Miteinander und schafft einen weiteren wichtigen Erlebnis- aber auch Ruheort im öffentlichen Raum.»

Video zeigt verschiedene Trainingsideen

Eigentlich hätte der Generationenplatz mit einer offiziellen Eröffnung am 13. Juni eingeweiht werden sollen. Doch durch das vom Bund verhängte Veranstaltungsverbot konnten die Feierlichkeiten nicht durchgeführt werden. Damit der generationenübergreifende und gesundheitsfördernde Lebensraum doch noch würdig eröffnet werden kann, hat die Jugend- und Gemeinwesenarbeit Cham ein Video erstellt (www.cham.ch/generationenplatz), in dem der «Generationenplatz Büel» virtuell gefeiert wird. Darin wird unter anderen gezeigt, wie die Geräte benutzt werden können, welche Trainingsideen vorhanden sind und was es mit den QR-Codes bei den Geräten auf sich hat.

Bevölkerung wirkte bei der Entstehung mit

Der Generationenplatz ist ein Projekt, in welchem die Gemeinde Hand in Hand mit der Bevölkerung gearbeitet hatte. Während der Realisierungsphase fand ein enger Austausch mit verschiedenen Personen aus dem Alters-, Familien- und Freizeitbereich statt, woraus wertvolle Inputs – wie beispielsweise die QR-Codes oder das rollstuhlgängige Kompotoi – generiert werden konnten. Christian Plüss, Bereichsleiter Jugend- und Gemeinwesenarbeit, schätzt genau diesen Austausch und sagt in der Medienmitteilung: «Durch die aktive Mitwirkung der Begleitgruppenmitglieder und deren verschiedene Blickwinkel ist ein Platz entstanden, der Jung und Alt etwas bietet und ein Ort der Begegnung sein soll. Ob Picknick unter der Pergola, Action auf dem Balancierweg oder freies Spiel in der Kreativ-Ecke – der Generationenplatz Büel ist offen für alle.»

Die Stiftung Hopp-la hat die Realisierung des «Generationenplatz Büel» fachlich und finanziell unterstützt und liefere auch in Zeiten von räumlicher Distanz Ideen für ein bewegtes Miteinander, heisst es in der Mitteilung der Gemeinde weiter.