BEZIRKSGERICHT ZÜRICH: «Rammte mir das Knie mit Wucht ins Gesicht»

Ein Basler brach einem Zuger Wasserballspieler die Nase. Letzterer zog daraus die Konsequenzen – und klagte an.

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Kevin Steinmann: Die Nase ist inzwischen gerichtet, der Vorfall aber nicht vergessen. (Bild zVg)

Kevin Steinmann: Die Nase ist inzwischen gerichtet, der Vorfall aber nicht vergessen. (Bild zVg)

12. November 2006 in Leimbach bei der U19-Begegnung zwischen dem Schwimmclub Zug und dem Schwimmverein beider Basel: «Der Gegner hat mit der Hand meinen Kopf gepackt, und dann rammte er mir das Knie mit voller Wucht ins Gesicht. Die Folge war ein gebrochenes Nasenbein», schildert Kevin Steinmann die Situation, der daraufhin mit dem Wasserballsport aufgehört hat.

Mit dem Vorfall hat sich nun das Bezirksgericht Zürich beschäftigt. Dieses hat den Basler Spieler freigesprochen. Der Angeklagte beteuerte seine Unschuld und erklärte, er habe seinen Gegner nicht mit Absicht, sondern bei einem Zweikampf um den Ball verletzt. Steinmann ist jedoch mit dem Urteil nicht zufrieden. «Meinem Bruder, der auch mitspielte, drohte der Täter ebenfalls und sagte ihm: Wenn Du nicht ruhig bist, dann mache ich das auch mit dir.» Für Steinmann ist deshalb klar: «Er hat das mit Absicht getan, und der Ball war sowieso weit weg.»

Charly Keiser

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Zuger Zeitung.