Bibliothek und Spielplatz werden umgebaut

Die Stadt- und Kantonsbibliothek in Zug wird umgebaut und auch der Abenteuerspielplatz Fröschenmatt erhält einen Kredit für die nötige Sanierung. Der Grosse Gemeinderat der Stadt Zug stimmte beiden Anträgen einstimmig zu.

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Der Spielplatz Fröschenmatt. (Bild: PD)

Der Spielplatz Fröschenmatt. (Bild: PD)

Nach der Neueröffnung der Studienbibliothek wird im Stammhaus der Stadt- und Kantonsbibliothek Raum frei, welcher Platzprobleme in der Freihandbibliothek und im Verwaltungsbereich lösen soll. Für einen entsprechenden Umbau beantragt der Stadtrat, den Baukredit von 735‘000 Franken zu bewilligen. Der Kanton Zug beteiligt sich zu einem Drittel an den Umbaukosten. Der Antrag wird von allen Parteien unterstützt. Die Vorlage wird mit 31 Stimmen und damit einstimmig angenommen.

Auch die Sanierung des Abenteuerspielplatzes Fröschenmatt wurde von allen Fraktionen unterstützt. Der Grosse Gemeinderat stimmt dem Baukredit von 430'000 Franken einstimmig zu.

Familienergänzende Betreuung angenommen

Der Gemeinderat heisst zudem das Reglement für die familienergänzte Betreuung mit 25 zu 6 Stimmen gut. Die Fraktionen waren sich mehrheitlich einig: Das Angebot soll Kindern aus allen Bevölkerungsschichten offenstehen. Dazu Louis Bisig von der SP: „Es darf nicht zu grossen Verzerrungen in der Gebührenordnung kommen.“ Die FDP fügt an, dass das Angebot insbesondere Kindern städtischer Schulen zustehen soll, nicht aber solchen, die eine private Schule besuchen. Einzig die SVP stimmt dem Reglement nicht zu. Sie moniert, dass die Kinderbetreuung keine staatliche Aufgabe sei. Es sei unfair, die Krippenplätze den Gutverdienenden zu subventionieren.

pd/bep