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BIKETRAIL: Noch fehlen 50'000 Franken für den Biketrail

Trotz grosszügiger Sponsoren ist die Finanzierung der neuen Piste am Zugerberg nicht in trockenen Tüchern. Eine Sammelaktion im Internet soll das Problem lösen.
Ab dem nächsten Frühling werden Biker den Zugerberg-Trail nutzen können. (Bild PD)

Ab dem nächsten Frühling werden Biker den Zugerberg-Trail nutzen können. (Bild PD)

Jan heldstab

Wohl ab dem kommenden Frühling werden sich bekanntlich die Mountainbiker über einen speziell gebauten Biketrail freuen können. Doch vollständig finanziert ist der rund 600000 Franken teure Biketrail noch nicht. Zwar sind durch den Lotteriefonds des Kantons Zug, die Korporation Zug und grosszügige Sponsoren ein Grossteil der Kosten gedeckt. «Doch es fehlen noch rund 50000 Franken», weiss Christoph Jans, Präsident der IG Mountainbike Zug. «Dieses Geld versuchen wir durch Spenden von Gönnern und Freunden einzunehmen.» Seit heute kann sich jedermann auf der schweizerischen Crowd­funding-Plattform «I believe in you» (zu Deutsch: Ich glaube an dich) an der Finanzierung beteiligen.

Im Wallis hat es geklappt

Auf die Idee für ein Crowdfunding kamen die Projektleiter des ZugerbergTrails durch ihr Umfeld. «Viele Bikekollegen wollten sich schon im Vorfeld der Projektphase finanziell beteiligen oder sonst mithelfen. Deshalb glauben wir, dass wir einiges an Mittel auftreiben können», erzählt Jans. «Das Minimalziel liegt bei 35000 Franken. Mit ein bisschen Glück können wir aber alle ausstehenden Kosten mit dem Crowdfunding decken. Ansonsten gehen wir nochmals auf Sponsorensuche.» Beispiele ähnlicher Spendenaktionen finden sich im Wallis in Leukerbad, wo ebenfalls ein Biketrail mittels Crowdfunding teilfinanziert wurde; dabei kam fast das Dreifache der angestrebten Summe zusammen.

Ein Geschenk für jeden Spender

Natürlich sollen die Spender auch etwas von ihrer guten Tat haben. Lukas Blaser koordiniert die ganze Aktion und war äusserst kreativ. «Für jede Preisklasse gibt es ein entsprechendes Geschenk. Alle sollten entweder nützlich sein oder zumindest belegen, dass man einen Beitrag zum Bau des Trails geleistet hat.»

So erhält man je nach Spende eine persönliche Dankeskarte, eine Bike­apotheke, oder man wird gar Namensgeber einer Brücke oder eines Sprungs. «Ich denke, dass es für jeden etwas Passendes dabeihat», so Blaser. Selbst für verliebte Spender gibt es ein Angebot: Sie können sich ihren Namen in ein Brett prägen lassen. Überdies wird jeder Spender – falls erwünscht – online erwähnt.

Auch andere Zuger sammeln

Zuversichtlich stimmen dürfte die Projektleiter auch, dass solche Spendenaktionen normalerweise funktionieren. Auf der Plattform «I believe in you» erreichten bisher alle Projekte aus dem Kanton Zug ihre finanziellen Ziele.

So sammelte Golfprofi Fabienne In-Albon erfolgreich für ihre kommende Olympiamission in Rio, und auch die Handball-Juniorinnen des LK Zug konnten so eine Weiterbildung im mentalen Bereich finanzieren. Gegenwärtig sammelt auch Snowboard-Talent Melanie Iten für ihre sportliche Karriere. In 18 Tagen konnte sie bereits 1400 der angestrebten 2300 Franken sammeln.

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