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BILANZ: Zuger Fasnächtler waren anständig

«Die diesjährige Fasnacht ist ruhig verlaufen.» Diese Bilanz ziehen sowohl die Zuger Polizei, als auch das Kantonsspital in Baar. Die Fasnacht war insgesamt sehr gut besucht.
Cgl
Zwei Zuger Fasnächtler am Umzug in Zug. (Bild: Maria Schmid / Neue ZZ)

Zwei Zuger Fasnächtler am Umzug in Zug. (Bild: Maria Schmid / Neue ZZ)

Trotzdem sei die Polizei nicht viel öfter gerufen worden als an einem normalen Wochenende, wie Judith Aklin, Mediensprecherin der Zuger Strafverfolgungsbehörden, erklärte.

Einsätze wegen Schlägereien

Aber nicht alle konnten friedlich feiern. Vor allem in der Nacht vom Samstag auf den Sonntag war die Stimmung teils gereizt. «Ab und zu musste die Polizei wegen Tätlichkeiten ausrücken. Es gab mehrere kleinere Schlägereien, weil die Leute alkoholisiert waren», so Aklin. Eine Person musste nach einer Schlägerei zur Kontrolle ins Spital. Diese Vorfälle seien nicht aussergewöhnlich: «Es gehört leider dazu, dass auch Leute unterwegs sind, die ihre Grenzen nicht kennen», weiss Aklin.

Die Polizei hatte ihre Präsenz während der Fasnacht verstärkt und mischte sich auch unter die Massen. «Dies wurde von den meisten sehr geschätzt», so Aklin. Dass es dennoch zu Gewalt kam, und dies vor allem in der Nacht auf Sonntag, ist für sie keine Überraschung: «Man wird dünnhäutiger, wenn man alkoholisiert und auch noch müde ist.» Die meisten Fasnächtler haben diese Tage aber friedlich gefeiert.

Mehrere Knochenbrüche

Gerufen wurde die Polizei auch, weil es einigen zu laut wurde. «Es gab deswegen einzelne Anrufe. Einmal sogar schon um 18.30 Uhr», berichtet Aklin. Die meisten Lärmklagen habe es aber nicht wegen Guggenmusigen gegeben, sondern wegen Fasnachtswägen. Die Polizei versuchte in solchen Fällen zu schlichten. «Man schaut, ob der Wagen seinen Standort wechseln kann.»

Beim Zuger Kantonsspital hiess es auf Anfrage, dass keine betrunkenen Fasnächtler behandelt werden mussten. «Am Wochenende behandelten wir jedoch eine höhere Anzahl an Patienten mit Knochenbrüchen, die sich aufgrund von Schnee und Eis verletzt hatten», erklärt Mediensprecherin Irene Dörig.

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