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Die Zuger Wolkenkratzer

Im Augenblick lassen die «One-One»-Türme in Cham ihre Hüllen fallen. Grund genug, um die Zuger Skyline Revue passieren zu lassen. Die Bewertung der acht Hochhäuser wurde vom Bauforum Zug vorgenommen.
Uptown, Zug Der Standort rechtfertigt sich mehr aus der Quersubventionierung des Eishockeystadions als auf Grund städtebaulicher Notwendigkeit. Eine öffentliche Nutzung ergibt sich durch ein Restaurant im Erdgeschoss und ein weiteres im Dachgeschoss - wo man auch als nicht zahlender Gast die Aussicht geniessen kann. Die ungewöhnliche Scheibenform wirkt in der Ferne problematisch. Die Fassade gegen Norden mit Dachfenstern als Öffnung wirkt fremd. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Uptown, Zug

Der Standort rechtfertigt sich mehr aus der Quersubventionierung des Eishockeystadions als auf Grund städtebaulicher Notwendigkeit. Eine öffentliche Nutzung ergibt sich durch ein Restaurant im Erdgeschoss und ein weiteres im Dachgeschoss - wo man auch als nicht zahlender Gast die Aussicht geniessen kann. Die ungewöhnliche Scheibenform wirkt in der Ferne problematisch. Die Fassade gegen Norden mit Dachfenstern als Öffnung wirkt fremd.

(Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

One-One, Cham Die bestehende, ursprünglich in die freie Landschaft gebaute Alpenblick-Hochhaussiedlung wird um zwei Türme erweitert. Es gibt keine öffentliche Anbindung, da One-One für reines Wohnen gedacht ist. Auch im Inneren ist keine öffentliche Nutzung, also kein Mehrwert vorhanden. Die Türme weisen ein bescheidenes Sockelgeschoss auf. Der obere Abschluss wird nicht akzentuiert, im Gegensatz zum Projekt des Bebauungsplanes. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

One-One, Cham

Die bestehende, ursprünglich in die freie Landschaft gebaute Alpenblick-Hochhaussiedlung wird um zwei Türme erweitert. Es gibt keine öffentliche Anbindung, da One-One für reines Wohnen gedacht ist. Auch im Inneren ist keine öffentliche Nutzung, also kein Mehrwert vorhanden. Die Türme weisen ein bescheidenes Sockelgeschoss auf. Der obere Abschluss wird nicht akzentuiert, im Gegensatz zum Projekt des Bebauungsplanes.

(Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Park-Tower, Zug Der Standort im Zentrum um den Bahnhof erscheint logisch. Mehrere Eigentümerwechsel haben den ursprünglichen Bebauungsplan stark verändert - unter anderem fehlt ein Turm. Die Anbindung im Erdgeschoss an den öffentlichen Raum ist noch nicht sichtbar. Die vertikale Gliederung in Sockel und Regelgeschosse bleibt nur bedingt sichtbar. Die stark gerasterte Fassade stiftet nur wenig Identität. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Park-Tower, Zug

Der Standort im Zentrum um den Bahnhof erscheint logisch. Mehrere Eigentümerwechsel haben den ursprünglichen Bebauungsplan stark verändert - unter anderem fehlt ein Turm. Die Anbindung im Erdgeschoss an den öffentlichen Raum ist noch nicht sichtbar. Die vertikale Gliederung in Sockel und Regelgeschosse bleibt nur bedingt sichtbar. Die stark gerasterte Fassade stiftet nur wenig Identität.

(Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Untermüli, Zug Zwischen Zug und Baar an der Hauptachse ist dieses Gebäude gut platziert. Laden und Restaurantnutzung im Erdgeschoss bieten öffentliche Nutzungen. Die Anbindung an den Aussenraum erfolgt über eine grosszügige, öffentliche Terrasse. Der minimalistische Turm weist ein überhohes Sockelgeschoss, Normalgeschosse und eine Turmkrone auf, in die die Haustechnik integriert ist. Als Mietobjekt ist es bis zu den Einbaumöbeln durchkomponiert. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Untermüli, Zug

Zwischen Zug und Baar an der Hauptachse ist dieses Gebäude gut platziert. Laden und Restaurantnutzung im Erdgeschoss bieten öffentliche Nutzungen. Die Anbindung an den Aussenraum erfolgt über eine grosszügige, öffentliche Terrasse. Der minimalistische Turm weist ein überhohes Sockelgeschoss, Normalgeschosse und eine Turmkrone auf, in die die Haustechnik integriert ist. Als Mietobjekt ist es bis zu den Einbaumöbeln durchkomponiert.

(Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Obstverband, Zug Das Hochhaus steht an der urbanen Hauptachse. Das Erdgeschoss wird öffentlich genutzt, darüber sind vier Geschosse mit Büros angeordnet - der Rest besteht aus Wohnungen. Es gibt einen grosszügigen, parkähnlichen Freiraum auf der Rückseite. Insbesondere die Wohnungen werden mit überhohen Räumen zu einem differenzierten Raumgefüge komponiert. Nicht die minimalistische Form, sondern der skulpturale Körper des Turms wird gesucht. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Obstverband, Zug

Das Hochhaus steht an der urbanen Hauptachse. Das Erdgeschoss wird öffentlich genutzt, darüber sind vier Geschosse mit Büros angeordnet - der Rest besteht aus Wohnungen. Es gibt einen grosszügigen, parkähnlichen Freiraum auf der Rückseite. Insbesondere die Wohnungen werden mit überhohen Räumen zu einem differenzierten Raumgefüge komponiert. Nicht die minimalistische Form, sondern der skulpturale Körper des Turms wird gesucht.

(Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Baar-City, Baar Der Standort hat sich aus der gewachsenen Historie mit dem ehemaligen Getreidesilo ergeben. Eine Turmwirkung ist nur beschränkt vorhanden. Es gibt praktisch keine öffentliche Nutzung im Erdgeschoss, das Treppenhaus ist bescheiden. Das Restaurant im Dachgeschoss ermöglicht zumindest dem zahlenden Publikum ein Erlebnis. Der Baukörper ist klar gegliedert: Architektonisch eher nüchtern und nur bedingt eigenständig. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Baar-City, Baar

Der Standort hat sich aus der gewachsenen Historie mit dem ehemaligen Getreidesilo ergeben. Eine Turmwirkung ist nur beschränkt vorhanden. Es gibt praktisch keine öffentliche Nutzung im Erdgeschoss, das Treppenhaus ist bescheiden. Das Restaurant im Dachgeschoss ermöglicht zumindest dem zahlenden Publikum ein Erlebnis. Der Baukörper ist klar gegliedert: Architektonisch eher nüchtern und nur bedingt eigenständig.

(Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Roche-Haus, Rotkreuz Innerhalb des Firmen-Campus präsentiert sich das Hochhaus als zentraler Bau: Diverse Annexbauten umgeben den Turm. Von weitem ist er als «Landmark» sichtbar. Das Hochhaus ist weniger städtebauliche Notwendigkeit als Markierung der Marke Roche: Rotkreuz wird quasi zur Rochestadt. Das Hochhaus wird lediglich von der Firma genutzt. Es erhält durch die Fassadengestaltung ein eigenständiges Gesicht, was der Marke hilft. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Roche-Haus, Rotkreuz

Innerhalb des Firmen-Campus präsentiert sich das Hochhaus als zentraler Bau: Diverse Annexbauten umgeben den Turm. Von weitem ist er als «Landmark» sichtbar. Das Hochhaus ist weniger städtebauliche Notwendigkeit als Markierung der Marke Roche: Rotkreuz wird quasi zur Rochestadt. Das Hochhaus wird lediglich von der Firma genutzt. Es erhält durch die Fassadengestaltung ein eigenständiges Gesicht, was der Marke hilft.

(Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Glashof, Zug Das erste Zuger Hochhaus steht an der Baarer- und der Gubelstrasse und markiert den Kreuzungspunkt. Das Erdgeschoss wird von Läden genutzt und ist damit an den öffentlichen Raum angebunden. Es weist eine Auskragung des Mezzaningeschosses auf, mit Arkade darunter. Das Gebäude ist schön vertikal gegliedert in Sockelgeschoss und Mezzanin - welches nicht nur den Turm, sondern das gesamte Gebäudeensemble optisch «verankert». (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Glashof, Zug

Das erste Zuger Hochhaus steht an der Baarer- und der Gubelstrasse und markiert den Kreuzungspunkt. Das Erdgeschoss wird von Läden genutzt und ist damit an den öffentlichen Raum angebunden. Es weist eine Auskragung des Mezzaningeschosses auf, mit Arkade darunter. Das Gebäude ist schön vertikal gegliedert in Sockelgeschoss und Mezzanin - welches nicht nur den Turm, sondern das gesamte Gebäudeensemble optisch «verankert».

(Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

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