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Zuger Wahlplakate: «Weniger wäre hier eindeutig mehr»

Christopher Gilb
David Schärer: Ich gehe davon aus, dass Vroni Straub eine Outsiderin und daher auf einen unkonventionellen Weg angewiesen ist, um überhaupt auf die Wahrnehmungsschwelle der Wählerinnen und Wähler zu kommen. Dass sie mit ihrer eigenen Pappfigur Wahlkampf betreibt, ist originell. (Bild: Stefan Kaiser Menzingen, 27.9.2018)

David Schärer: Ich gehe davon aus, dass Vroni Straub eine Outsiderin und daher auf einen unkonventionellen Weg angewiesen ist, um überhaupt auf die Wahrnehmungsschwelle der Wählerinnen und Wähler zu kommen. Dass sie mit ihrer eigenen Pappfigur Wahlkampf betreibt, ist originell. (Bild: Stefan Kaiser Menzingen, 27.9.2018)

David Schärer. Einer etablierten Partei wäre ein solcher Auftritt wohl nicht zu raten. Für einen unabhängigen Kandidaten setzt es hingegen die einzige Möglichkeit dar, um einen Hauch einer Chance zu haben. Martin Pulver positioniert sich als Kämpfer und verspricht damit Engagement, hilfreich finde ich aus Sicht eines möglichen Wählers die Adjektive «unabhängig» und «bürgerlich» – da weiss ich, was ich bekomme. (Bild: Werner Schelbert, Baar, 25.9. 2018)

David Schärer. Einer etablierten Partei wäre ein solcher Auftritt wohl nicht zu raten. Für einen unabhängigen Kandidaten setzt es hingegen die einzige Möglichkeit dar, um einen Hauch einer Chance zu haben. Martin Pulver positioniert sich als Kämpfer und verspricht damit Engagement, hilfreich finde ich aus Sicht eines möglichen Wählers die Adjektive «unabhängig» und «bürgerlich» – da weiss ich, was ich bekomme. (Bild: Werner Schelbert, Baar, 25.9. 2018)

David Schärer: Daniel Stadlin ist schön in Szene gesetzt, der Bildstil unterscheidet sich allerdings etwas wenig von der grünen Konkurrenzpartei. Bis auf das unvermeidliche Wortspiel «Politik mit Zug» gibt’s am Plakat der Grünliberalen nichts zu motzen, ausser dass das Layout für die doch noch junge Partei bereits etwas angestaubt wirkt. (Bild: Stefan Kaiser, Zug, 26.9. 2018)

David Schärer: Daniel Stadlin ist schön in Szene gesetzt, der Bildstil unterscheidet sich allerdings etwas wenig von der grünen Konkurrenzpartei. Bis auf das unvermeidliche Wortspiel «Politik mit Zug» gibt’s am Plakat der Grünliberalen nichts zu motzen, ausser dass das Layout für die doch noch junge Partei bereits etwas angestaubt wirkt. (Bild: Stefan Kaiser, Zug, 26.9. 2018)

David Schärer: Der Hintergrund auf dem Bild wirkt etwas düster und Rupan Sivaganesan deshalb leider etwas distanziert. Bis auf den prominent gesetzten Namen ist das Layout hier unglücklich. Auf den Slogan könnte man verzichten und dafür das Parteilogo auffälliger, prominenter und vor allem in Farbe in Szene setzen – schliesslich funktioniert dies wie bei allen Parteien als Label für eine bestimmte Weltanschauung. (Bild: Werner Schelbert, Zug, 25.9.2018)

David Schärer: Der Hintergrund auf dem Bild wirkt etwas düster und Rupan Sivaganesan deshalb leider etwas distanziert. Bis auf den prominent gesetzten Namen ist das Layout hier unglücklich. Auf den Slogan könnte man verzichten und dafür das Parteilogo auffälliger, prominenter und vor allem in Farbe in Szene setzen – schliesslich funktioniert dies wie bei allen Parteien als Label für eine bestimmte Weltanschauung. (Bild: Werner Schelbert, Zug, 25.9.2018)

David Schärer: Das vermeintlich unauffällige schwarz-weiss kann in dieser bunten Suppe von Wahlplakaten durchaus auffällig wirken und vermittelt Seriosität. Das Bekenntnis zur Wirtschaft ist eine klare Positionierung, aber vielleicht auch etwas zu viel – das könnte man auf dem Plakat kürzer sagen. Die Zeile «Erfahren, kompetent, verbindend» hingegen könnte man wegschmeissen, sie stellt für die potenziellen Wählerinnen und Wähler keinen Mehrwert dar. Dass André Wicki erfahren, kompetent und verbindend ist, glaubt man ihm schon aufgrund des Fotos. (Bild: Daniel Frischherz, Zug, 10.9. 2018)

David Schärer: Das vermeintlich unauffällige schwarz-weiss kann in dieser bunten Suppe von Wahlplakaten durchaus auffällig wirken und vermittelt Seriosität. Das Bekenntnis zur Wirtschaft ist eine klare Positionierung, aber vielleicht auch etwas zu viel – das könnte man auf dem Plakat kürzer sagen. Die Zeile «Erfahren, kompetent, verbindend» hingegen könnte man wegschmeissen, sie stellt für die potenziellen Wählerinnen und Wähler keinen Mehrwert dar. Dass André Wicki erfahren, kompetent und verbindend ist, glaubt man ihm schon aufgrund des Fotos. (Bild: Daniel Frischherz, Zug, 10.9. 2018)

David Schärer: Weniger wäre hier eindeutig mehr. Das Blau lässt das Plakat zwar schnell als vom Freisinn erkennen, die Nachnamen der beiden Kandidaten Florian Weber und Andreas Hostettler hätte man viel prominenter aufblasen müssen – die sind viel wichtiger als die Byline «in den Regierungsrat». Der Störer «Neu» wäre verzichtbar, weil er kommunikativ keinen Mehrwert darstellt. Das Wort «Fokus» kommt drei Mal vor und damit mindestens zwei Mal zu viel. (Bild: Stefan Kaiser, Menzingen, 27.09. 2018)

David Schärer: Weniger wäre hier eindeutig mehr. Das Blau lässt das Plakat zwar schnell als vom Freisinn erkennen, die Nachnamen der beiden Kandidaten Florian Weber und Andreas Hostettler hätte man viel prominenter aufblasen müssen – die sind viel wichtiger als die Byline «in den Regierungsrat». Der Störer «Neu» wäre verzichtbar, weil er kommunikativ keinen Mehrwert darstellt. Das Wort «Fokus» kommt drei Mal vor und damit mindestens zwei Mal zu viel. (Bild: Stefan Kaiser, Menzingen, 27.09. 2018)

David Schärer: Alternative – die Grünen hat ein klares Gestaltungskonzept mit auffälligen Farben: Der Name Andreas Hürlimann in grünen Lettern, die Forderung auf pinkfarbenem Grund. Ich hätte den Namen allerdings nicht an den unteren Rand geklebt, sondern mehr in Zentrum gerückt. Unklar ist mir, weshalb die Partei auf das Parteilogo verzichtet, schliesslich ist dies nicht nur Absender, sondern auch ein wichtiger Botschaftsträger, der für eine politische Haltung steht. (Bild: Werner Schelbert, Zug, 25.9.2018)

David Schärer: Alternative – die Grünen hat ein klares Gestaltungskonzept mit auffälligen Farben: Der Name Andreas Hürlimann in grünen Lettern, die Forderung auf pinkfarbenem Grund. Ich hätte den Namen allerdings nicht an den unteren Rand geklebt, sondern mehr in Zentrum gerückt. Unklar ist mir, weshalb die Partei auf das Parteilogo verzichtet, schliesslich ist dies nicht nur Absender, sondern auch ein wichtiger Botschaftsträger, der für eine politische Haltung steht. (Bild: Werner Schelbert, Zug, 25.9.2018)

David Schärer: Dass man die neue Kandidatin Silvia Thalmann mit Farbtupfer-Deux-Pièce und im Zentrum auffällig in den Fokus setzt, während sie von den Bisherigen, Martin Pfister und Beat Villiger, in dezentem grau flankiert wird, ist geschickt. Das Plakat ist fokussiert, die Kandidatinnen wirken seriös und kompetent. Die Buttons sind als Versprechen ein wirksames Detail. Der Verzicht auf die diagonalen Linien würden das Plakat vermutlich etwas balancieren und die Namen etwas mehr leuchten lassen. (Bild: Stefan Kaiser, Menzingen, 27.09. 2018)

David Schärer: Dass man die neue Kandidatin Silvia Thalmann mit Farbtupfer-Deux-Pièce und im Zentrum auffällig in den Fokus setzt, während sie von den Bisherigen, Martin Pfister und Beat Villiger, in dezentem grau flankiert wird, ist geschickt. Das Plakat ist fokussiert, die Kandidatinnen wirken seriös und kompetent. Die Buttons sind als Versprechen ein wirksames Detail. Der Verzicht auf die diagonalen Linien würden das Plakat vermutlich etwas balancieren und die Namen etwas mehr leuchten lassen. (Bild: Stefan Kaiser, Menzingen, 27.09. 2018)

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