«Wenni gross bi, wird ich Güselmaa»: Was Zuger Promis einst werden wollten

Der Donnerstag, 14. November, ist nationaler Zukunftstag. Hunderte Schüler besuchen Betriebe und Organisationen, um ihren Traumberuf zu finden. Auch prominente Zugerinnen und Zuger hatten als Kinder klare Vorstellungen, was sie als Erwachsene werden wollen. Während gewisse heute ihren Traumjob ausüben, hat es andere in komplett andere Berufssparten verschlagen

Texte: Laura Sibold, Bilder: Stefan Kaiser/Maria Schmid
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Heute ist nationaler Zukunftstag. Hunderte Schüler besuchen Betriebe und Organisationen, um ihren Traumberuf zu finden. Auch prominente Zugerinnen und Zuger hatten als Kinder klare Vorstellungen, was sie als Erwachsene werden wollen. Während gewisse heute ihren Traumjob ausüben, hat es andere in komplett andere Berufssparten verschlagen.
Nicolas und Benedikt Bisig alias Chandro und Flap, Rapduo Fratelli B, Baar: «Während Chandro als kleiner Junge Eishockeyprofi werden wollte, träumte Flap von einer Karriere als Fussballer oder Sprengmeister.»
Manuela Weichelt-Picard, Nationalrätin, Zug: «Ich komme aus einer traditionellen Familie, was meine Träume geprägt hat. Pflegefachfrau war für mich mit der Vorstellung verbunden, für andere zu sorgen.»
Ulrich Straub, alt Politiker, Zug: «Bevor ich wusste, wie das Leben spielt, wollte ich Bauer werden. Mich haben der Umgang mit Tieren und der Bezug zur Natur fasziniert.»
Esther Hoppe, Berufsmusikerin, Zug: «Ich übe meinen Traumberuf heute aus. In einem musikalischen Haushalt aufgewachsen, wollte ich schon mit drei Jahren Geige lernen.»
Pirmin Reichmuth, Schwinger, Cham: «Als Kind wollte ich Sportmoderator beim Radio oder Fernsehen werden. Da hat man einen echten ‹Schoggijob›, dachte ich.»
Karl Kobelt, Stadtpräsident, Zug: «Auf Sonntagsausflügen beeindruckten mich Dorfkirchen. Hier wollte ich wirken, woraus der erste Berufswunsch entstand: Ich wollte Pfarrer werden.»
Isabelle Flachsmann, Schauspielerin, Zug: «Früher wollte ich entweder Bäuerin, Mutter Theresa oder Star werden. Ich wusste nicht, dass Star keine Berufs­bezeichnung ist.»
Sven Senteler, EVZ-Spieler, Zug: «Eishockeyspieler war schon immer mein Traum. Mich fasziniert, dass es eine der schnellsten und abwechslungsreichsten Sportarten ist.»
Daniela Schönbächler, Künstlerin, Zug: «Bereits als Kind verspürte ich die Berufung zur Kreativität. Für mich gab es keinen anderen Weg, als diesem Gefühl bis heute zu folgen.»
Martin Uster, Geschäftsführer Brauerei Baar: «Ich wollte ‹Güselmaa› werden, weil es mich faszinierte, bei einem fahrenden Lastwagen auf die Treppe zu steigen. Später war der Traumberuf Direktor.»
Chanelle Wyrsch, Musicaldarstellerin, Hünenberg: «Als ich gemerkt habe, dass es mit Prinzessin nichts wird, dachte ich, ich werde Astronautin. Ich wollte ins Weltall fliegen.»
Monika Barmet-Schelbert, Präsidentin des Zuger Kantonsrats, Menzingen: «Ich hatte lange keine konkrete Idee. Aber ich wusste früh, dass ich, gegen die Empfehlung meiner Lehrer, nie Lehrerin werden wollte.»
Fabian Schnyder, EVZ-Spieler, Zug: «Den Beruf Sportlehrer fand ich immer super. Man ist den ganzen Tag aktiv und polysportiv unterwegs und vermittelt Kindern und Jugendlichen die Freude am Sport.»
Géraline Frey, Leichtathletin, Unterägeri: «Mein Traumberuf war Kindergartenlehrerin. Ich konnte mir nichts Schöneres vorstellen, als mit Kindern zu spielen und zu singen.»
Hanspeter Uster, alt Regierungsrat, Baar: «Schon als Kind habe ich viel gelesen, ohne dass ich einen Berufswunsch gehabt hätte. Später zog es mich zum Recht und in die Politik.»