BILDUNG: 15 Zuger Schulabgänger suchen noch eine Anschlusslösung

15 von 833 Jugendlichen im Kanton Zug haben nach ihrer obligatorischen Schulzeit noch keine Anschlusslösung gefunden. Rund 70 Prozent starten eine beruflichen Grundausbildung, 19 Prozent absolvieren ein Brückenjahr, die übrigen besuchen weiterführende Schulen.

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Fast alle Schulabgänger im Kanton Zug haben eine Lösung gefunden. (Symbolbild) (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Fast alle Schulabgänger im Kanton Zug haben eine Lösung gefunden. (Symbolbild) (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Bei der Berufswahl gibt es nach wie vor starke Unterschiede zwischen jungen Männern und jungen Frauen. So wurden von 104 Berufen nur 27 von beiden Geschlechtern gewählt. Allerdings gibt es auch einige Schulabgängerinnen und Schulabgänger, die sich für geschlechtsuntypische Ausbildungen entschieden haben.

So gibt es bei den Mädchen je drei angehende Informatikerinnen und Malerinnen, zwei Konstrukteurinnen und je eine Elektroinstallateurin, Schreinerin, Maurerin, Automobil-Mechatronikerin, Automobil-Fachfrau und Landwirtin, wie die Bildungsdirektion am Freitag mitteilte.

Von den Knaben, die sich nicht ans Geschlechterklischee halten wollten, entschieden sich neun für eine Ausbildung zum Fachmann Gesundheit, zwei werden Fachmann für Betreuung und je einer will Coiffeur, Dentalassistent und Pharmaassistent werden.

Besonders beliebt sind bei den Mädchen vor allem die Ausbildung als Kauffrau, Fachfrau Gesundheit und Detailhandelsfachfrau. Bei den Knaben belegen Kaufmann, Informatiker und Detailhandelsfachmann die Spitzenplätze.

sda