BILDUNG: Ein Lehrplan für alle – auch für Zug

21 Kantone wollen gemeinsam einen Lehrplan entwickeln. Der Kanton Zug macht mit – aus mehreren Gründen.

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Der neue Lehrplan soll einen Beitrag zur Harmonisierung der obligatorischen Schule leisten. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Der neue Lehrplan soll einen Beitrag zur Harmonisierung der obligatorischen Schule leisten. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Bereits 2004 regten die deutschsprachigen Regionalkonferenzen der kantonalen Erziehungsdirektoren an, einen gemeinsamen Lehrplan für die Deutschschweiz zu erarbeiten. Nachdem die Kantone positiv reagiert hatten, konnten Ende 2006 die Arbeiten am Projekt Deutschschweizer Lehrplan aufgenommen werden. Nun soll in 21 Kantonen erstmals ein gemeinsamer Lehrplan entstehen.

Auch der Kanton Zug beteiligt sich am Projekt, weil die Bundesverfassung die Kantone verpflichtet, ihr Schulwesen zu vereinheitlichen. Und um Mobilitätsschranken für Familien abzubauen sowie das Know-how der Lehrpersonen in der Sprachregion zu bündeln.

Mit dem neuen Instrument, dem «Lehrplan 21», sollen Ziele und Inhalte für den Unterricht an der Volksschule harmonisiert werden. Die Grundlagen dafür sind jetzt in die Vernehmlassung geschickt worden. Eingeführt wird der Lehrplan 21 voraussichtlich ab Sommer 2012.

Yvonne Anliker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Zuger Zeitung.