BILDUNG: Lehrer arbeiten 1932 Stunden im Jahr

Lehrer seien faul, heisst es. Ein neues Papier will das Klischee widerlegen.

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Kinder beim Matheunterricht in einem der Pavillons bei der Schule Inwil. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Kinder beim Matheunterricht in einem der Pavillons bei der Schule Inwil. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

«Die gemeindlichen Schulen müssen sich profilieren und selbstbewusst neben den Privatschulen bestehen.» Das sagt Regula Hürlimann, Hünenberger Schulpräsidentin und Vertreterin der Schulpräsidenten­konferenz. Deshalb hat der Kanton vor einem Jahr ein Qualitätsmanagement für die gemeindlichen Schulen lanciert – mit dem Rahmenkonzept «Gute Schule». Mit der neuen Orientierungshilfe «Arbeitszeitmodell und Berufsauftrag» die Arbeit der Lehrer in der Öffentlichkeit umfassend dargestell werden. Das heisst, das Klischee aus der Welt räumen, Lehrer hätten zu viel Ferien und würden zu wenig arbeiten

Hier wird nun erstmals auch klar aufgezeigt, wie viele Stunden ein zu 100 Prozent angestellter Lehrer arbeitet: 1932 Stunden pro Jahr – gleich viele wie andere Staatsangestellte. «Das zeigt also, dass Schulferien für Lehrpersonen nicht einfach arbeitsfreie Zeiten sind», so Werner Bachmann, Leiter des Amts für gemeindliche Schulen.

Yvonne Anliker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Zuger Zeitung.