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BILDUNG: Nur vier Zuger Schulabgänger ohne Anschlusslösung

Im Kanton Zug beginnt am Montag für rund 16'000 Kinder und Jugendliche die Schule. Aber was machen diejenigen, welche ausgetreten sind? Von den 842 Jugendlichen hatten nur vier noch keine Anschlusslösung.
Gut drei von vier Schulabgängern beschreiten denselben Weg wie die Jugendlichen auf dem Bild: Sie absolvieren eine Berufslehre und können bei der Lehrabschlussfeier dann ebenso ihre Zeugnisse vergleichen. (Symbolbild / Neue LZ / Pius Amrein)

Gut drei von vier Schulabgängern beschreiten denselben Weg wie die Jugendlichen auf dem Bild: Sie absolvieren eine Berufslehre und können bei der Lehrabschlussfeier dann ebenso ihre Zeugnisse vergleichen. (Symbolbild / Neue LZ / Pius Amrein)

Welche Wege schlagen die Jugendlichen nach der obligatorischen Schulzeit oder nach einem kantonalen Brückenangebot ein? Mit Unterstützung der Lehrpersonen führte das Berufsinformationszentrum (BIZ) der Zuger Bildungsdirektion alljährlich eine entsprechende Erhebung durch.

Die meisten Jugendlichen starten mit einer Berufsausbildung. Deutlich mehr Mädchen als Buben besuchen eine weiterführende Schule oder absolvieren ein Zwischenjahr, heisst es in einer Medienmitteilung des Amts für Berufsberatung. Die Zahlen präsentieren sich ähnlich wie in den Vorjahren, wobei etwas weniger ein Zwischenjahr einlegen – 18 Prozent (Vorjahr 20 Prozent) und dafür mehr eine Lehre beginnen – 66 Prozent (61 Prozent). Sehr erfreulich ist die Tatsache, dass nur vier Jugendliche von 842 noch keine Lösung hatten (Vorjahr 15).

Spitzenreiter noch beliebter

Bei den gewählten Berufen fällt auf, dass die Spitzenreiter Kauffrau/Kaufmann und Detailhandelsfachfrau/Detailhandelsfachmann noch zulegten – 194 (Vorjahr 166). Doch haben erstmals seit einigen Jahren auch Bauberufe wie Maurerin/Maurer oder Malerin/Maler mehr Zulauf erhalten – 28 (Vorjahr 13), davon werden sechs Ausbildungsplätze durch Mädchen belegt. Umgekehrt wagten sich weniger Knaben in sogenannte Frauenberufe: Von den total 45 Stellen in den Berufen Fachfrau/Fachmann Betreuung oder Gesundheit wurden nur fünf durch Knaben besetzt.

Mit der Ablösung der Anlehre durch die zweijährige Ausbildung mit Berufsattest wurden auch die Anforderungen angehoben. Inzwischen ist klar, dass nicht alle Jugendlichen diesen gewachsen sind. Damit dennoch eine Ausbildung möglich ist, gibt es seit einigen Jahren die praktische Ausbildung nach Insos. Diese schliesst wie früher die Anlehre mit einem Zeugnis ab, in welchem festgehalten wird, was die Person leisten kann (Augenschein). Erstmals wurden im Kanton Zug zehn solche Ausbildungsplätze gemeldet.

pd/zim

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