BILDUNG: Pädagogische Hochschulen Luzern und Zug regeln Zusammenarbeit neu

Die Pädagogischen Hochschulen (PH) Luzern und Zug wollen ihre Zusammenarbeit formal neu regeln und einen Rahmenvertrag abschliessen. Dieser ersetzt einen nach der Auflösung des Konkordates 2013 abgeschlossenen Vertrag. Mit der PH Schwyz findet weiterhin eine Zusammenarbeit ohne Vertrag statt.

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Wollen ihre Zusammenarbeit neu regeln: Die Pädagogische Hochschulen Luzern (Bild) und Zug. (Bild: Dominik Wunderli)

Wollen ihre Zusammenarbeit neu regeln: Die Pädagogische Hochschulen Luzern (Bild) und Zug. (Bild: Dominik Wunderli)

Der bisherige Vertrag habe die Kooperation der beiden Schulen in Luzern und Zug zu detailliert geregelt, schreiben die Regierungsräte der betroffenen Kantone in einer gemeinsamen Mitteilung vom Freitag. Genauer Angaben machten sie dazu nicht. Die Zusammenarbeit der beiden Schulen funktioniere aber gut und solle fortgesetzt werden.

Die Regierungsräte von Luzern und Zug stimmten einem Rahmenvertrag zu, der die Eckpunkte für die künftige Zusammenarbeit festhält. Gemäss diesem spannen die Schulen weiterhin in Bereichen wie "Austausch und Partizipation", "Koordination" sowie "Entwicklungen und Angebote" zusammen.

Konkret findet etwa der institutionalisierte Fachaustausch zwischen Arbeitsgruppen und Fachteams weiterhin statt. Eine Koordination erfolge auch bei der Planung der Fächerstruktur für den Lehrplan 21, heisst es in der Mitteilung. Zudem könnten auch gegenseitig Lehrpersonen in den Ausbildungsmodulen wie den Spezialisierungsstudien oder dem Profilstudium eingesetzt werden. (sda)