BILDUNG: Zug erleichtert Zugang für Quereinsteiger

Der Kanton Zug reagiert auf den Mangel an Lehrpersonen in der Schweiz. An der Pädagogischen Hochschule (PH) wird der Zugang zum Studium für über 30-Jährige erleichtert. Man wolle damit einen Beitrag leisten, genügend Lehrpersonen auszubilden, schreibt die PH in einer Mitteilung.

Drucken
Teilen
In Zug wird die Zulassung für die Lehrerausbildung für über 30-Jährige ereichtert. (Bild: Archiv Neue ZZ)

In Zug wird die Zulassung für die Lehrerausbildung für über 30-Jährige ereichtert. (Bild: Archiv Neue ZZ)

Wer bereits etwas älter sei, bringe eine gewisse Berufs- und Lebenserfahrung mit, heisst es in der Mitteilung vom Donnerstag. Die PH Zug erhofft sich mit dem neuen Angebot, dass auch Männer angesprochen werden. Deren Anteil hat bei den Lehrpersonen in den letzten Jahren kontinuierlich abgenommen.

Man habe die Erfahrung gemacht, dass Männer etwas älter sein müssten, damit sie sich für den Lehrberuf interessierten, schreibt die PH. Beim neuen Angebot wird in einem Assessment geprüft, ob die Bewerberinnen und Bewerber die notwendigen Voraussetzungen für das Studium mitbringen.

Die Interessenten müssen ausserdem einen Abschluss einer dreijährigen Berufsausbildung mitbringen und danach mindestens drei Jahre lang berufstätig gewesen sein. Erziehungszeiten - also das Betreuen der eigenen Kinder - werden zur Hälfte angerechnet. Neben der Einreichung eines Dossiers muss noch ein Infotag besucht werden. (sda)