BIOMETRISCHER PASS: «Wir rechnen mit Ansturm auf die Pässe»

Ab März müssen die Zuger ihre Pässe und ID im Internet oder im Regierungsgebäude beantragen. Noch aber fehlt ein Gerät.

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Die stellvertretende Leiterin des Passbüros, Marlen Walker, erfasst zur Anschauung die biometrischen Daten ihres Chefs Laurent Fankhauser. (Bild Dominik Hodel/Neue ZZ)

Die stellvertretende Leiterin des Passbüros, Marlen Walker, erfasst zur Anschauung die biometrischen Daten ihres Chefs Laurent Fankhauser. (Bild Dominik Hodel/Neue ZZ)

Hightech im Regierungsgebäude: Die neuen Geräte brauchts, weil die USA, ausgelöst durch die Anschläge in New York im September 2001, biometrische Pässe zur Einreise verlangt. Ab 1. März ist es nun so weit: Neu können die Zuger ihre Pässe und Identitätskarten nur noch im Internet und im Ausweisbüro im Regierungsgebäude in Zug beantragen.

«Seit Montag läuft das Ganze einwandfrei. Doch zuvor hatten wir mit einigen Kinderkrankheiten zu kämpfen», gab Urs Fuchs, Leiter der Staatskanzlei, an der Medienorientierung vom Donnerstag unumwunden zu. «Nur die Kontrollstation fehlt noch», ergänzte Fuchs sichtlich stolz. So werde an einem öffentlich zugänglichen Ort – voraussichtlich in der Nähe des Bahnhofs – ein Lesegerät installiert. Dort können die Inhaber des neuen Passes künftig prüfen, was genau auf dem im Pass integrierten Chip elektronisch gespeichert ist. Laurent Fankhauser, Leiter des Ausweisbüros ahnt: «Wir rechnen mit einem grossen Ansturm auf die neuen Pässe.»

Charly Keiser

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Zuger Zeitung.