Bis zu 30 Prozent mehr für Krippenplätze zahlen

Für die subventionierte Kinderbetreuung sollten Eltern in Zug tiefer in die Tasche greifen – einige bis zu einem Drittel mehr.

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Karen Umbach setzt sich für Kinder ein: Hier im Tagesheim Stampfi in Zug mit Damian und Saatuya. (Archivbild Neue ZZ)

Karen Umbach setzt sich für Kinder ein: Hier im Tagesheim Stampfi in Zug mit Damian und Saatuya. (Archivbild Neue ZZ)

Die Stadt Zug hat auf das neue Jahr hin ein neues Tarifmodell eingeführt. Es gilt für alle Betreuungsplätze, welche die Stadt bei den Anbietern einkaufe, sagt Bildungschefin Vroni Straub. «Im Vorfeld war es schwierig, Modellrechnungen zu machen», sagt Straub. Sie weiss von Eltern, die wegen der neuen Berechnungsart bis zu 30 Prozent mehr für einen Krippenplatz bezahlen müssen.

Von Eltern, die zwischen 41 und 49 Prozent mehr für dieselbe Leistung berappen müssten, schreibt ein anonymer Leser. Drei Fälle seien ihm bekannt, behauptet er. «Wenn, dann sind das Einzelfälle», sagt Vroni Straub.

Man müsse da differenzieren: Weil die Berechnungsgrundlage auf dem steuerbaren Einkommen beruhe, könne sich die Einstufung der Eltern auch durch eine Erbschaft oder einen grösseren Verdienst geändert haben.

Chantal Desbilles/ks

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