BLAUZUNGENKRANKHEIT: Impfzwang soll gekippt werden

Müssen Rinder und Schafe zwingend geimpft werden? Nein, finden vier Kantonsräte. Und fordern ein Umdenken.

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Impfverweigerer Pius Strickler aus Menzingen erhält Unterstützung im Parlament. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Impfverweigerer Pius Strickler aus Menzingen erhält Unterstützung im Parlament. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Nach den Vorstössen in anderen Kantonen wird die obligatorische Impfung gegen die Blauzungenkrankheit auch im Zuger Parlament Thema.

Vier CVP- und SVP-Kantonsräte aus Menzingen und Walchwil wollen den Regierungsrat in der Pflicht sehen. Er soll sich für einen Abbruch der aktuellen Zwangskampagne stark machen und sich dafür einsetzen, dass Bauern ihre Tiere freiwillig impfen lassen können.

Weder Ertrag noch Nutzen
Im Kanton Zug wurden die ersten Rinder und Schafe bereits geimpft. Bis Ende Mai sollen die Impfdosen sämtlichen Beständen verabreicht worden sein. Die Zeit drängt: Weil die Aktion bereits angelaufen ist, ersuchten die Kantonsräte darum, das Postulat in ihrer Mitte für erheblich erklären zu lassen.

Ihren Vorstoss begründen sie damit, dass die Impfungen «entgegen den amtlichen Meldungen in zahlreichen Tierbeständen des Kantons Zug zu bis heute anhaltenden Schäden führen».

Chantal Desbiolles

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Zuger Zeitung.