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Astra-Zeneca bezieht sein «smartes» Heim im Quadrolith in Baar

Die Schweizer Tochter des global tätigen biopharmazeutischen Konzerns Astra-Zeneca eröffnet ihren neuen Standort in Baar. Dort sollen die Angestellten arbeiten können, wo sie wollen. Bald könnten noch mehr Mitarbeiter in den Kanton Zug kommen.
Livio Brandenberg
Blick in die neuen Büroräume von Astra-Zeneca in Baar, hier das «Herzstück»: die grosse Holztreppe. (Bild: PD)

Blick in die neuen Büroräume von Astra-Zeneca in Baar, hier das «Herzstück»: die grosse Holztreppe. (Bild: PD)

Es riecht nach neuen Möbeln und Holz, die Farben sind warm, die Stimmung aufgeräumt. Gestern eröffnete die Schweizer Tochter des britisch-schwedischen Pharmaunternehmens Astra-Zeneca ihren neuen Standort im Geschäftshaus Quadrolith in Baar. Ab sofort arbeiten 142 Angestellte – gemäss Firmenangaben hoch qualifizierte Spezialisten – in den neuen Büros, verteilt auf drei Stockwerke, welche der Konzern von der Alfred Müller AG mietet. Bisher belegte Astra-Zeneca Räumlichkeiten in der Stadt Zug. Der Hauptsitz des börsennotierten Konzerns bleibt in Cambridge, nahe London.

Der Platz sei ein Grund gewesen für den Umzug. In den alten Büros sei es langsam eng geworden. Die Belegschaft am Sitz der Schweizer Gesellschaft im Kanton Zug wachse, sagte die Geschäftsführerin in der Schweiz, Andrea Mugan. Die Britin übernahm die Leitung im vergangenen Frühling. Der Entscheid, im Kanton Zug zu bleiben, sei für das Unternehmen ein einfacher gewesen, so Mugan: «Wir schätzen die Vorteile von Zug und seines Einzugsgebiets, das sich zu einem florierenden Zentrum für internationale Pharma-, Diagnostik- und Biotech-Unternehmen sowie anderer innovativer Unternehmen entwickelt hat.» Und wer die neuen Büros in Baar sieht, kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass in Zukunft noch mehr Mitarbeiter von Astra-Zeneca im Quadrolith einziehen dürften. So gibt es dort mehrere grosszügige Lounge-Zonen – je nachdem, wie viele Leute noch nach Zug kommen würden, seien diese schnell in reguläre Arbeitsplätze umfunktioniert, war zu hören. Dass etwa aber auch in den Lounge-Ecken gearbeitet werden kann, ist Absicht. Das neue Bürokonzept umfasst – auf rund 2800 Quadratmetern – verschiedene Arbeitsbereiche, Sitzungszimmer mit grossen Bildschirmen und einem intelligenten Reservationssystem, kleine Küchen auf jeder Etage sowie, als Herzstück, eine Holztreppe mit Sitzkissen, welche ebenfalls zum Arbeiten oder für eine Pause genutzt werden kann. Auch Meetings, in welchen die gesamte Belegschaft informiert wird, finden hier statt.

Weltweit 50000 Angestellte

Mit diesem Konzept könne das Unternehmen seinen Mitarbeitenden «Räume zur Verfügung stellen, die ihre Bedürfnisse berücksichtigen», heisst es in einer Mitteilung. Denn die Mitarbeiter könnten so nach ihren persönlichen Präferenzen wählen, wo sie zu welchem Zeitpunkt arbeiten wollen. Das neue «Heim» von Astra-Zeneca ist auch smart: Betritt zum Beispiel jemand ein Sitzungszimmer, wird dieses automatisch für eine halbe Stunde reserviert. Über einen längeren Zeitraum gebuchte, jedoch nicht benutzte Räume, werden automatisch freigegeben. Funktionieren tut dies dank eines Sensors.

Astra-Zeneca beschäftigt weltweit 50000 Mitarbeiter und ist auf die Forschung, Entwicklung, Herstellung und Vermarktung verschreibungspflichtiger Medikamente spezialisiert.

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